Patientensicherheit

Die Komplexität einer hochentwickelten Gesundheitsversorgung birgt vielfältige Sicherheitsrisiken. Die Versorgung im Gesundheitssystem wird nie risikofrei sein. Dennoch sollten alle Anstrengungen unternommen werden, um das System für Patientinnen und Patienten sowie für das Gesundheitspersonal so sicher wie möglich zu machen.

Der Grundstein für die systematische Verbesserung der Patientensicherheit wurde bereits 2011 mit der Definition von Zielen zur Förderung der Patientensicherheit im Rahmen der österreichischen Qualitätsstrategie gelegt. In der Folge wurde die erste österreichische berufsgruppen- und sektorenübergreifende Patientensicherheitsstrategie veröffentlicht. Das Strategiepapier formuliert Ziele und Maßnahmen für fünf Interventionsbereiche (Politik-, Organisations- und Personalentwicklung, Patientinnen und Patienten / Öffentlichkeit, Monitoring) und benennt entsprechende Umsetzungs- und Begleitmaßnahmen. Die Strategie bildet damit den Rahmen für österreichweite Aktivitäten zur Verbesserung der Patientensicherheit und zur Steigerung der Zufriedenheit von Patientinnen/Patienten und Mitarbeiter/-innen. Zur Begleitung der Strategie wurde ein Patientensicherheitsbeirat im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz etabliert. Jährliche Berichte informieren über Aktivitäten im Bereich der Patientensicherheit.

Unser Ziel ist es, aktiv an diesem Verbesserungsprozess und an dieser Kulturänderung (weg vom Prinzip des „blame and shame“, hin zu einer neuen Sicherheitskultur) mitzuarbeiten – zum Wohle der Patientinnen und Patienten und aller Akteure im Gesundheitswesen.

 

Kontakt: Wolfgang Geißler