Direkt zum Inhalt

Best Practice Award 2026: Wie Klimaschutz im Gesundheitswesen gelingt


Klimaschutz im Gesundheitswesen beginnt nicht erst bei großen Investitionen. Oft sind es Ideen aus dem Arbeitsalltag, die etwas verändern. Der Best Practice Award 2026 zeichnet 18 Projekte aus, die zeigen, wie Gesundheitseinrichtungen Klima und Gesundheit schützen – und was andere von ihnen lernen können.

Bild
Gruppenfoto bei der Verleihung des Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ 2026. Rund 40 Personen posieren in mehreren Reihen, einige halten ihre Urkunden in die Kamera.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich


Was haben ein Mittagessen im Krankenhaus, ein Garten im Pflegeheim und ein Schmerzmittel gemeinsam? Mehr, als man zunächst vermuten würde. Denn hinter diesen drei Beispielen stehen konkrete Lösungen: weniger Lebensmittel im Müll, mehr Schatten an heißen Tagen und weniger Materialverbrauch bei medizinischen Behandlungen.

Wie das in der Praxis funktioniert, zeigen 18 Projekte aus ganz Österreich, die am 19. Oktober 2026 mit dem Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ ausgezeichnet wurden. Hinter ihnen stehen Menschen, die ihren Arbeitsalltag neu gedacht, Lösungen ausprobiert und Veränderungen angestoßen haben.

Der Preis wurde bereits zum vierten Mal vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemeinsam mit der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG), Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation, vergeben.

Wenn aus alltäglichen Entscheidungen Klimaschutz wird

Bild
Nachhaltigkeit beginnt bei unseren Mitarbeitenden. Anpassung der Menüpläne.
© Franziskus Spital

Im Franziskus Spital beginnt Klimaschutz bereits bei der Essensbestellung. Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende können ihre Mahlzeiten individuell auswählen. Eine digitale Speisensteuerung hilft der Küche, bedarfsgerechter zu planen und unnötige Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Das spart Ressourcen und verbessert zugleich die Abläufe zwischen Küche und Stationen.

Bild
Generationengarten Ulrichsberg.
© Manfred Leitner - Gesamtansicht Generationengarten


Im Bezirksalten- und Pflegeheim Ulrichsberg wurde eine bislang wenig genutzte Rasenfläche in einen barrierefreien Generationengarten verwandelt. Bäume und Pflanzen schaffen ein angenehmeres Umfeld, während neue Aufenthaltsbereiche Begegnungen zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern, Kindern und Menschen aus der Umgebung ermöglichen. So verbindet das Projekt Klimaanpassung mit Lebensqualität und sozialem Miteinander.

Bild
© Reha Bad Erlach GmbH - Konzept gegen sommerliche Überwärmung.
© Reha Bad Erlach GmbH


Die Reha Bad Erlach wiederum zeigt, wie sich Gesundheitseinrichtungen besser auf heiße Sommer vorbereiten können. Ein Konzept gegen sommerliche Überwärmung verbindet technische Anpassungen am Gebäude mit Beschattung und zusätzlichen Bäumen. Ziel ist es, die Hitzebelastung für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende zu verringern und gleichzeitig Energie effizienter einzusetzen.

Dass Klimaschutz sogar bei medizinischen Behandlungsabläufen ansetzen kann, zeigt das LKH-Universitätsklinikum Graz. Die Idee des Projekts: Wo es medizinisch sinnvoll ist, soll Paracetamol oral, beispielsweise als Tablette, statt über eine Infusion verabreicht werden. Das kann Material und Energie sparen sowie Abfall reduzieren, ohne die Behandlungsqualität zu beeinträchtigen.

Vier Beispiele, vier unterschiedliche Wege und eine gemeinsame Erkenntnis: Klimaschutz muss nicht erst bei großen Bauprojekten beginnen. Oft steckt erhebliches Potenzial in Abläufen, die im Gesundheitsalltag selbstverständlich erscheinen.

Warum das Gesundheitswesen gleich doppelt gefordert ist

Der Gesundheitssektor ist in Österreich für rund sieben Prozent der CO₂-Emissionen verantwortlich. Gleichzeitig sind Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen selbst von den Folgen des Klimawandels betroffen. Der Sommer 2026 hat erneut verdeutlicht, welche Belastung längere Hitzeperioden für Menschen und Gesundheitseinrichtungen darstellen. Besonders ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen sind auf ein geschütztes Umfeld angewiesen. Klimafreundliche Gebäude, Grünräume und ein effizienter Umgang mit Energie leisten deshalb mehr als einen Beitrag zur Emissionsreduktion.

Bild
Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig bei der Preisverleihung Best Practice Award 2026. Klimaneutrales Gesundheitswesen.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich

„Jede Maßnahme für den Klimaschutz ist auch eine Investition in die Gesundheit von heute und die Lebensqualität von morgen“, betonte Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig bei der Preisverleihung in Wien. In ihrer Ansprache würdigte sie nicht nur das Engagement der ausgezeichneten Einrichtungen, sondern hob auch die Arbeit der Gesundheit Österreich hervor. Gerade bei langfristigen Veränderungen brauche es Menschen und Organisationen, die ein Thema konsequent vorantreiben. Sie dankte der GÖG für ihr Engagement und ihren fachlichen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung klimafreundlicher Lösungen im Gesundheitswesen.

Die Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation der GÖG begleitet diese Entwicklung im Auftrag und mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums. Eine wichtige Grundlage bildet die nationale Strategie klimaneutrales Gesundheitswesen, die 2024 veröffentlicht wurde.

Bild
Ruperta Lichtenecker, Leiterin der Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation an der Gesundheit Österreich.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich

„Der Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ zeichnet seit 2023 innovative Gesundheitsreinrichtungen und Projekte aus, die Klimaschutz und Gesundheitsförderung erfolgreich verbinden. Die Auszeichnung macht engagierte Gesundheitseinrichtungen sichtbar, würdigt ihre Vorreiterrolle und fördert den Wissenstransfer  erfolgreicher Maßnahmen im österreichischen Gesundheitswesen – auf diese Weise unterstützt der Award Klimaschutz und Gesundheitsförderung in Gesundheitseinrichtungen und zeigen auf was möglich ist", bekräftigt Ruperta Lichtenecker, die Leiterin der Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation an der Gesundheit Österreich GmbH

Gute Ideen müssen im Gesundheitsalltag funktionieren

Bild
Podiumsdiskussion beim Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ 2026. Fünf Personen diskutieren an Stehtischen vor einem sitzenden Publikum im Festsaal des Gesundheitsministeriums. Eine Teilnehmerin spricht ins Mikrofon, die Diskussion wird gefilmt.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich


Was hinter den ausgezeichneten Projekten steckt, wurde bei der anschließenden Gesprächsrunde besonders deutlich. Vertreter:innen von vier Einrichtungen berichteten nicht nur von ihren Erfolgen, sondern auch von den Herausforderungen auf dem Weg dorthin.

Bild
Das Projektteam der ARGE Green-Labs.
 © Theresa Lackner-Pöschl - Das Projektteam der ARGE Green-Labs


Ein Beispiel ist die ARGE Green-Labs der Tirol Kliniken. Medizinische Labore verbrauchen große Mengen an Energie und Materialien. Gleichzeitig dürfen bei Hygiene, Sicherheit und Qualität keine Abstriche gemacht werden. Die Projektverantwortlichen setzen deshalb auf viele sorgfältig geprüfte Veränderungen und auf sogenannte Green Coaches: engagierte Mitarbeitende, die Verbesserungen direkt im Laboralltag anstoßen. Manchmal sind es überraschend einfache Lösungen. So können Kühlakkus aus Lieferungen an anderer Stelle weiterverwendet werden, statt sofort im Abfall zu landen. Bei anderen Ideen zeigt sich dagegen, dass sie aus hygienischen oder sicherheitstechnischen Gründen nicht umsetzbar sind. Auch diese Erkenntnisse gehören zum Projekt.

Bild
Augenarztpraxis Dr. Laufenböck.
 © Augenarztpraxis Dr. Laufenböck


Dass Veränderungen Geduld und Überzeugungsarbeit verlangen, berichtete auch der Vertreter der Augenarztpraxis Dr. Laufenböck. Die Ordination hat zahlreiche Maßnahmen umgesetzt – von einem bewussteren Materialeinsatz bis zur umweltfreundlicheren Mobilität. Dabei zeigt sich, dass Mitarbeitende und Patientinnen und Patienten nicht immer sofort von jeder Neuerung überzeugt sind. Entscheidend ist, Veränderungen konsequent weiterzuverfolgen und Menschen dafür zu gewinnen.

Die Gesundheit Burgenland wiederum verfolgt mit ihrem Dekarbonisierungsfahrplan einen langfristigen Ansatz. Konkrete Ziele und Maßnahmen bis 2040 sollen helfen, den Weg zu einem klimafreundlicheren Gesundheitsbetrieb systematisch zu gestalten. Das Beispiel zeigt, wie aus einem ambitionierten Ziel überprüfbare Schritte werden.

Ein weiterer Einblick kam aus dem Konventhospital der Barmherzigen Brüder Linz: Dort wird untersucht, wie moderne Wundversorgung die Behandlungsqualität verbessern und gleichzeitig Materialverbrauch und Verbandswechsel reduzieren kann.

So unterschiedlich die Ansätze sind, wurde eines in der Diskussion deutlich: Es gibt keine Universallösung, die sich überall unverändert anwenden lässt. Entscheidend sind die Bereitschaft, Gewohntes zu hinterfragen, die Einbindung der Beschäftigten und der Austausch über Erfahrungen; auch darüber, was nicht funktioniert.

Vorbilder für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung

„Gesundheitsförderung bedeutet auch, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Gesundheit langfristig erhalten und stärken. Die ausgezeichneten Projekte machen sichtbar, wie Gesundheitseinrichtungen durch klimafreundliches Handeln einen wichtigen Beitrag dazu leisten können. Sie zeigen, dass ökologische Nachhaltigkeit und die Förderung von Gesundheit Hand in Hand gehen.“, ergänzt Matthias Knopper, stellvertretender Leiter der Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention im Gesundheitsministerium.

Bild
Ruperta Lichtenecker, Leiterin der Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation an der Gesundheit Österreich.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich


Die Bedeutung solcher Erfahrungen reicht über die einzelnen Einrichtungen hinaus. Seit dem Start des Best Practice Awards im Jahr 2023 wurden aus mehr als 250 Einreichungen insgesamt 74 Klimaschutzprojekte ausgezeichnet. „Die Auszeichnung macht engagierte Gesundheitseinrichtungen sichtbar, würdigt ihre Vorreiterrolle und fördert den Wissenstransfer erfolgreicher Maßnahmen im österreichischen Gesundheitswesen“, erklärte Ruperta Lichtenecker, Leiterin der Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation an der Gesundheit Österreich.

Dieser Wissenstransfer ist ein wesentlicher Teil der Arbeit des Public-Health-Instituts: Erfahrungen aus erfolgreichen Projekten sollen anderen Gesundheitseinrichtungen helfen, eigene Maßnahmen zu entwickeln und bewährte Lösungen zu übernehmen. Denn nicht jede Einrichtung muss bei null anfangen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen zugleich, wie breit das Handlungsfeld ist – von Gebäuden und Energie über Mobilität, Ernährung und Grünräume bis zum verantwortungsvollen Umgang mit Materialien und zur Bewusstseinsbildung.

Ein Blick nach vorne

Klimaschutz und eine gute Gesundheitsversorgung sind keine Gegensätze. Im Gegenteil: Wenn Einrichtungen Energie und Ressourcen verantwortungsvoll einsetzen, ihre Gebäude an klimatische Veränderungen anpassen und gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen schaffen, profitieren Menschen und Umwelt.

Staatssekretärin Königsberger-Ludwig richtete den Blick zum Abschluss der Veranstaltung auch auf die Zukunft des Gesundheitssystems. Neben einem sinnvollen Einsatz der verfügbaren Mittel und Personalressourcen betonte sie die Bedeutung der Gesundheitskompetenz: Menschen sollen dabei unterstützt werden, informierte Entscheidungen für ihre Gesundheit zu treffen und Gesundheitsleistungen gut nutzen zu können.

Die ausgezeichneten Einrichtungen leisten dazu auf unterschiedliche Weise einen Beitrag. Sie zeigen, dass eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung nicht allein von großen Strategien abhängt. Sie entsteht auch durch Menschen, die im Alltag Verantwortung übernehmen, neue Wege ausprobieren und ihre Erfahrungen weitergeben.

 

Bild
Projektteam - Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich - Ptojektteam v.l.n.r.:  Ruperta Lichtenecker, Leiterin der Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation; Nikolaus Gietl, Health Expert; Amelie Mauser, Junior Health Expert; Paul Schatka,  Abteilungsassistent; Projektleiterin Antonija Wieser, Health Expert.


 

Alle ausgezeichneten Projekte

Die 18 prämierten Projekte verteilen sich auf sechs Kategorien - Best Practice Award 2026:

Gebäude und Energie
 

Bild
Best Practice Award 2026 - Klimafreundliches Ausbildungsgebäude – AZW der Tirol Kliniken GmbH
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Ausstieg aus fossilen Energieträgern – Seniorenheim Sankt Raphael GmbH. Best Practice Award.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Konzept gegen sommerliche Überwärmung im Kokon – Reha Bad Erlach GmbH. Best Practice Award.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 


Mobilität
 

Bild
„Tritt mit“ – Rad-Aktionsmonat der Gesundheit Burgenland. Best Practice Award.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Schritt für Schritt zum Klimaschutz – Kommunikation, die bewegt – Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Dr. Dedl & Dr. Stütz OG – Mit dem Fahrrad zur Arbeit. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich

 

Bild
Eco Challenge – LKH Rottenmann/Bad Aussee. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 


Abfall- und Ressourcenmanagement sowie nachhaltige Beschaffung
 

Bild
ARGE Green-Labs – Pionierarbeit für nachhaltige Laboratorien – Tirol Kliniken GmbH. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Nachhaltigkeit durch innovatives und biologisch erweitertes Wundmanagement – Konventhospital der Barmherzigen Brüder Linz. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Der wirksamste Klimaschutz beginnt vor der Produktion: Digitale Speisensteuerung für weniger Abfälle, weniger CO₂ und mehr Effizienz – Franziskus Spital GmbH.  Best Practice Award.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Nachhaltigkeit bis zum letzten Bauteil: Urban Mining beim Rückbau der Privatklinik Confraternität – Privatklinik Confraternität. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 


Ernährung
 

Bild
Am Lindl – wo Köstlichkeit genossen wird – Seniorenwohnheim Lindl gemeinsam mit dem Sozialhilfeverband Feldkirchen in Kärnten. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Klimaschutz geht durch den Magen – Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

 

Grünräume

Bild
Generationengarten Ulrichsberg – Sozialhilfeverband Rohrbach, Bezirksalten- und Pflegeheim Ulrichsberg. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
No mow may – blühende Gesundheit – Orthopädisches Spital Speising Wien GmbH. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich

 

Bewusstseinsbildung und Kommunikation
 

Bild
Ökologische Transformation einer Kassenaugenordination – Arztpraxis Dr. Laufenböck. Best Practice Award.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Paracetamol – oral statt intravenös! – LKH-Univ. Klinikum Graz. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Bild
Dekarbonisierungsfahrplan – Gesundheit Burgenland. Best Practice Award 2026.
© Monika Fellner / Gesundheit Österreich 

 

Podiumsdiskussion beim Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ 2026. Fünf Personen diskutieren an Stehtischen vor einem sitzenden Publikum im Festsaal des Gesundheitsministeriums. Eine Teilnehmerin spricht ins Mikrofon, die Diskussion wird gefilmt.