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Neues WHO-Kooperationszentrum an der Gesundheit Österreich

Mit dem neuen WHO Collaborating Centre for Social Participation in Health and Care sind nun drei WHO-Kooperationszentren an der Gesundheit Österreich (GÖG) angesiedelt. Das jüngste Zentrum widmet sich der Frage, wie Menschen, Gemeinschaften und Zivilgesellschaft stärker an Entscheidungen beteiligt werden können, die ihre Gesundheit betreffen.

Das WHO Collaborating Centre for Social Participation in Health and Care wurde im Juni 2026 designiert und ist am Kompetenzzentrum Zukunft Gesundheitsförderung der GÖG angesiedelt. Geleitet wird es von Gerlinde Rohrauer-Näf und Daniela Rojatz.

Beim diesjährigen European Health Forum Gastein (EHFG) wurde das neue Zentrum gemeinsam mit dem neuen WHO Collaborating Centre for Youth Participation in Governance for Health aus Slowenien offiziell vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Beteiligung in Gesundheitspolitik und Gesundheitswesen von politischen Zielsetzungen in die Praxis gebracht werden kann.

Beteiligung im Gesundheitswesen stärken

Grundlage für die Arbeit ist die 2024 von der Weltgesundheitsversammlung verabschiedete Resolution „Social participation for universal health coverage, health and well-being“. Sie zielt darauf ab, die Beteiligung von Menschen, Gemeinschaften und Zivilgesellschaft an gesundheitsbezogenen Entscheidungsprozessen zu stärken.

Im Arbeitszeitraum 2026 bis 2030 konzentriert sich das neue WHO CC auf drei Bereiche: 

  • den Aufbau von Wissen und Kompetenzen, 
  • den Austausch von Erfahrungen zwischen den WHO-Mitgliedstaaten sowie 
  • gemeinsame Forschungsvorhaben. Geplant sind unter anderem eine Summer School, Webinare und Kooperationen zwischen Ländern. 

Darüber hinaus wirkt das Zentrum an der Entwicklung von Indikatoren zur Umsetzung der WHO-Resolution mit.

Von Beteiligung bis Arzneimittelpolitik

WHO Collaborating Centres sind von der WHO benannte Einrichtungen, die mit ihrer jeweiligen Expertise die Programme und Aufgaben der WHO unterstützen. Mit der neuen Designierung sind nun drei dieser Zentren an der GÖG angesiedelt:

Bild
Drei WHO CCs an der GÖG.
© Gesundheit Österreich

WHO Collaborating Centre for Social Participation in Health and Care: Beteiligung von Menschen, Gemeinschaften und Zivilgesellschaft an gesundheitsbezogenen Entscheidungen

WHO Collaborating Centre for Health Promotion in Hospitals and Health Services: Gesundheitsförderung in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen

WHO Collaborating Centre for Pharmaceutical Pricing and Reimbursement Policies: Arzneimittelpreise, Erstattung und leistbarer Zugang zu Arzneimitteln

Damit bringt die GÖG ihre Expertise in drei unterschiedlichen Bereichen in die internationale Zusammenarbeit mit der WHO ein – von Beteiligung und Gesundheitsförderung bis zur Arzneimittelpolitik.

Auf einen Blick

  • 3 WHO Collaborating Centres sind an der Gesundheit Österreich angesiedelt.
  • Social Participation in Health and Care: Beteiligung von Menschen, Gemeinschaften und Zivilgesellschaft an gesundheitsbezogenen Entscheidungen, designiert im Juni 2026
  • Health Promotion in Hospitals and Health Services: Gesundheitsförderung in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen
  • Pharmaceutical Pricing and Reimbursement Policies: Arzneimittelpreise, Erstattung und leistbarer Zugang zu Arzneimitteln
  • Gemeinsames Ziel: Mit ihrer jeweiligen Fachexpertise unterstützen die Zentren die Arbeit und Programme der WHO.
(ns)Gruppenfoto vom Launch Event beim European Health Forum Gastein 2026.