Rahmenplan Klimaresilienz des Gesundheitssystems
Der Klimawandel stellt das österreichische Gesundheitssystem vor zunehmende Herausforderungen: steigende Temperaturen, Extremwetterereignisse und veränderte Krankheitsmuster erhöhen die Risiken für die Bevölkerung und die Versorgung. Vor diesem Hintergrund gilt es, die Resilienz des österreichischen Gesundheitssystems zu stärken und die Versorgungsqualität auch unter den Bedingungen des Klimawandels sicherzustellen. Eine Grundlage dafür bilden internationale Rahmenwerke wie jenes der WHO für klimaresiliente Gesundheitssysteme. Darauf aufbauend wurde für Österreich ein Zielkatalog zur Stärkung der Klimaresilienz des österreichi-schen Gesundheitssystems in zehn Dimensionen erarbeitet.
Aufbauend auf den Vorarbeiten der letzten Jahre wurde 2025 der Bericht zum Status quo der Klimaresilienz des Gesundheitssystems, basierend auf dem Zielkatalog Klimaresilienz des Gesundheitssystems, fertiggestellt. Es wurden Kennzahlen zur Bewertung von Klimaresilienz definiert und mit dem wissenschaftlichen Beirat des Kompetenzzentrums Klima und Gesundheit diskutiert. Im Rahmen eines Stakeholderdialogs wurden Handlungs- und Aktionsfelder im Bereich Klimaresilienz des Gesundheitssystems identifiziert. Zudem erfolgte eine Einladung zur Anbotslegung für die Entwicklung praxisorientierter Leitfäden.
Neben der Vorbereitung des Hitzeaktionstags wurden auch zahlreiche nationale und internationale Vorträge abgehalten, darunter eine Keynote auf der Planetary Health Konferenz an der Hochschule Burgenland in Pinkafeld (September 2025), ein Symposium im Rahmen der Transforming Care Conference in Helsinki (Juni 2025) sowie Beiträge beim European Forum for Primary Care in Wien (September 2025).