Aktionsplan für die psychosoziale Gesundheit junger Menschen
Aufbauend auf den Vorarbeiten der Jahre 2023 bis 2025 wurden die partizipativ erarbeiteten, settingorientierten Maßnahmenempfehlungen in Form eines Empfehlungspapiers kompakt aufbereitet, finalisiert und auf der digitalen Plattform WohlfühlPOOL veröffentlicht.
Kernaussagen des Empfehlungspapiers wurden in der 32. Sitzung des Kinder- und Jugendgesundheitskomitees präsentiert und näher erörtert. Im Fokus stand dabei die Sichtweise junger Menschen. Daher wurden insbesondere die Ergebnisse der im Jahr 2024 durchgeführten Fokusgruppen vorgestellt, in denen gemeinsam mit jungen Menschen diskutiert wurde, wie Angebote zur Förderung der psychosozialen Gesundheit gestaltet sein müssen, damit sie diese tatsächlich nutzen, und welche Aspekte ihnen dabei besonders wichtig sind. Aufbauend auf den im Empfehlungspapier skizzierten Maßnahmen wurde im März 2025 auf der Jugendbeteiligungsplattform der Gesundheit Österreich ergänzend eine Umfrage unter jungen Menschen durchgeführt. Diese vertiefte die Frage, wie Angebote der psychosozialen Gesundheit konkret ausgestaltet sein sollten. Die Umfrage wurde von Bündnispartnerinnen und -partnern der ABC-Initiative breit gestreut. Insgesamt nahmen 273 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren daran teil. Die wichtigsten Ergebnisse sind auf der Beteiligungsplattform einsehbar.
Sowohl diese Ergebnisse als auch das Empfehlungspapier werden als zentrale Hintergrunddokumente für die Weiterentwicklung von Programmen zur Förderung der psychischen Gesundheit durch den FGÖ und die AGF genutzt. Aktuell greift der Fördercall des FGÖ Maßnahmenempfehlungen sowie die Ergebnisse der oben dargestellten Umfrage auf. Das Empfehlungspapier wurde auf der im Rahmen des Projekts organisierten Vernetzungstagung mit den ABC-Bündnispartnerinnen und -partnern präsentiert, die am 7. November 2025 unter dem Motto „Jugendbeteiligung: Gemeinsam stark für die psychosoziale Gesundheit junger Menschen“ stattfand. Die Tagung konnte auch dafür genutzt werden, die Ergebnisse des Empfehlungspapiers und der Umfrage unter jungen Menschen einem noch breiteren Kreis zentraler Stakeholder:innen bekannt zu machen.