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Jugendgesundheitskonferenzen: Junge Menschen gestalten aktiv mit

Mehr als 2.000 Jugendliche haben sich bei den Jugendgesundheitskonferenzen 2026 in Linz und Villach mit ihrer psychischen Gesundheit, Gesundheitskompetenz und ihrem Wohlbefinden auseinandergesetzt. Mit kreativen Projekten, Workshops und Mitmachangeboten setzten sie Impulse für eine gesundheitsfördernde Zukunft. Das Kompetenzzentrum Zukunft Gesundheitsförderung der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) war im Rahmen der Agenda Gesundheitsförderung vor Ort und brachte die Perspektiven der Jugendlichen in den Mittelpunkt.

Wie junge Menschen Gesundheit erleben und welche Unterstützung sie brauchen, wissen sie selbst am besten. Genau daran setzen die Jugendgesundheitskonferenzen an: Sie schaffen Räume, in denen Jugendliche ihre Ideen entwickeln, Erfahrungen austauschen und aktiv an der Gestaltung gesundheitsfördernder Lebenswelten mitwirken.

Die Jugendgesundheitskonferenzen 2026 in Linz und Villach haben gezeigt, wie groß das Interesse junger Menschen an Themen wie psychischer Gesundheit, Resilienz, Bewegung, Ernährung und einem bewussten Umgang mit digitalen Medien ist. Gleichzeitig wurde deutlich, welchen Mehrwert partizipative Gesundheitsförderung für Jugendliche, Schulen, Gemeinden und Regionen bietet. Die Veranstaltungen sind Teil der österreichweiten Vorsorgestrategie zur Förderung der psychosozialen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.  

Hohe Beteiligung in Oberösterreich

Im Rahmen der Initiative „Jugendgesundheitskonferenz – Mental Genial“, die vom Institut Suchtprävention von pro mente OÖ durchgeführt wird, beteiligten sich heuer 1.664 Jugendliche an insgesamt 62 Projekten. Im Mittelpunkt standen Themen wie Bewegung, gesunde Ernährung, Selbstwirksamkeit, Schönheitsideale, psychische Gesundheit, soziale Medien und kreative Gesundheitsförderung.

Den Höhepunkt bildete die Jugendgesundheitskonferenz am 1. Juli 2026 im Neuen Rathaus Linz, bei der die Jugendlichen ihre Projekte präsentierten, sich vernetzten und gemeinsam ein starkes Zeichen für psychosoziale Gesundheit setzten.

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Gruppenfoto des Organisationsteams bei der Jugendkonferenz Linz 2026.
Marktstand bei der Jugendkonferenz 2026 in Linz. © Gesundheit Österreich

Premiere in Kärnten: Jugendliche entwickeln ihre Gesundheitsideen

Auch in Kärnten stand die aktive Beteiligung junger Menschen im Mittelpunkt. Mit der ersten Jugendgesundheitskonferenz in Villach wurde ein wichtiger Meilenstein im Projekt „XUND und DU“ erreicht. Hunderte Jugendliche nutzten interaktive Stationen, Workshops und Gesundheitsangebote, um sich mit Themen wie psychischer Gesundheit, Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung auseinanderzusetzen.

Besonderes Augenmerk lag auf den Herausforderungen, die junge Menschen heute beschäftigen – von Leistungsdruck über Social Media bis hin zu Zukunftssorgen. Gleichzeitig entwickelten die Jugendlichen Ideen für gesundheitsfördernde Maßnahmen in ihren Schulen, Gemeinden und Regionen. Bis 2028 sind im Rahmen des Projekts insgesamt 18 Jugendgesundheitskonferenzen in Kärnten und der Steiermark geplant.

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Gruppenfoto des Organisationsteams bei der Jugendkonferenz Villach 2026.
Marktstand bei der Jugendkonferenz 2026 in Villach. © Gesundheit Österreich

Jugendliche geben ihre Perspektiven auf Social Media und Wohlbefinden

Das Kompetenzzentrum Zukunft Gesundheitsförderung der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) war bei beiden Veranstaltungen im Rahmen der Agenda Gesundheitsförderung mit einem Marktstand vertreten. Im Mittelpunkt standen der Dialog mit Jugendlichen und ihre Sichtweisen auf psychosoziale Gesundheit und digitale Medien.

In Linz hielten die Jugendlichen ihre Gedanken zu den positiven und negativen Auswirkungen von Social Media in einem Graphic Recording fest:

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Graffiti zum Thema Social Media, das bei der Jugendgesundheitskonferenz 2026 in Linz erstellt wurde.
Plakat zum Thema Social Media, das bei der Jugendgesundheitskonferenz 2026 in Linz erstellt wurde. ©  Graphic Recording

In Villach machten sie ihre persönlichen Wohlfühlorte in der Region sichtbar und teilten ihre Erfahrungen, Wünsche und Herausforderungen rund um digitale Medien:

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Poster mit Graffitis, das auf der Jugendkonferenz in Villach 2026 entstanden ist.
Plakat zum Wohlfühlorte, das bei der Jugendgesundheitskonferenz 2026 in Villach erstellt wurde. ©  Graphic Recording

Die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen ein und zeigen, wie wichtig es ist, Jugendliche frühzeitig und aktiv in gesundheitspolitische Prozesse einzubeziehen.

Ausblick: Bundesjugendgesundheitskonferenz 2027

Die Jugendgesundheitskonferenzen machen deutlich, dass Beteiligung ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Gesundheitsförderung ist. Wenn junge Menschen ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten, entstehen praxisnahe Lösungen, neue Perspektiven und nachhaltige Beiträge zur Stärkung von Gesundheitskompetenz, Resilienz und psychischem Wohlbefinden.

Ein besonderer Höhepunkt steht bereits fest: 2027 findet erstmals eine Bundesjugendgesundheitskonferenz statt. Jugendliche aus allen Bundesländern werden dort ihre Projekte präsentieren, Erfahrungen austauschen und sich österreichweit vernetzen. Das Netzwerk der Jugendgesundheitskonferenzen wird von der Gesundheit Österreich GmbH im Auftrag des Bundesministeriums koordiniert und stärkt die Jugendbeteiligung bundesweit.

Jugendliche und Fachkräfte können sich weiter beteiligen

Jugendliche können ihre Ideen und Anliegen rund um Gesundheit auf der Beteiligungsplattform beteiligen-gesundheit.at einbringen.

Für Fachkräfte stehen im WohlfühlPOOL Informationen, Good-Practice-Beispiele und Methoden zur Jugendbeteiligung in der Gesundheitsförderung zur Verfügung.

Weiterführende Links

Jugendbeteiligung im WohlfühlPOOL

Beteiligungsplattform Gesundheit

Agenda Gesundheitsförderung

WohlfühlPOOL

Graffiti-Plakat im Rahmen der Jugendgesundheitskonfernez 2026 in Linz.