JA PreventNCD: General Assembly 2026 in Rom
Vom 9. bis 11. Juni 2026 kamen Partner aus ganz Europa zur dritten General Assembly von JA PreventNCD in Rom zusammen. Gastgeber war das italienische nationale Gesundheitsinstitut Istituto Superiore di Sanità.
Die dreitägige Veranstaltung diente dazu, bisherige Ergebnisse auszutauschen, Erfahrungen aus den verschiedenen Projektbereichen zusammenzuführen und die abschließende Phase der Joint Action vorzubereiten.

Von Ergebnissen zur Umsetzung
JA PreventNCD befindet sich in der zweiten Hälfte seiner Laufzeit. Damit rücken neben der Entwicklung von Ansätzen und Instrumenten zunehmend ihre Umsetzung, Verbreitung und nachhaltige Nutzung in den Mittelpunkt.
Das Programm umfasste Plenarsitzungen, Workshops, parallele Fachveranstaltungen und eine Posterausstellung. Behandelt wurden unter anderem:
- Präventionskapazitäten der beteiligten Länder,
- Monitoring von NCDs und ihren Risikofaktoren,
- gesundheitliche und soziale Ungleichheiten,
- kommerzielle Gesundheitsdeterminanten,
- Tabak- und Nikotinpolitik,
- gesundheitsfördernde Ernährungsumgebungen,
- Nachhaltigkeit und Wissenstransfer,
- Policy Briefs und die Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträger:innen.
Neue Kampagne zu vier Risikofaktoren
Bei der General Assembly wurde die neue JA-PreventNCD-Kampagne präsentiert. Sie befasst sich mit vier gemeinsamen Risikofaktoren für Krebs und andere nichtübertragbare Krankheiten:
Ernährung, körperliche Aktivität, Tabak und Nikotin sowie Alkohol.
Die Kampagne soll Prävention sichtbar, verständlich und konkret anwendbar machen. Gleichzeitig zeigt sie, dass Gesundheit nicht nur von individuellen Entscheidungen abhängt, sondern auch von Lebenswelten, politischen Rahmenbedingungen und gemeinsamer Verantwortung.
Zur österreichischen Kampagnenseite
Beitrag der Gesundheit Österreich
Die Gesundheit Östererich bringt in JA PreventNCD insbesondere ihre Expertise zu organisationaler Gesundheitskompetenz und Health in All Policies ein. Im Bereich der organisationalen Gesundheitskompetenz wurde unter anderem ein internationales Selbsteinschätzungsinstrument in österreichischen Primärversorgungseinheiten erprobt. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt untersucht, wie Gesundheit und gesundheitliche Chancengerechtigkeit in politischen Entscheidungen unterschiedlicher Ressorts berücksichtigt werden können.
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