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Gesundes, faires und nachhaltiges Ernährungssystem: Innovative Ansätze

Klimaresilienz und One Health
Auftraggebende Stelle:BMASGPK
Laufzeit:Jan. bis Dez. 2025
Ansprechperson:Christina Lampl

Steigende Lebenshaltungskosten und anhaltende Inflation erschweren für viele Menschen in Österreich den Zugang zu gesunder und nachhaltiger Ernährung. Rund zwölf Prozent der Bevölkerung sind von Ernährungsarmut betroffen, was gesundheitliche Risiken verstärkt und soziale Ungleichheiten vertieft. Innovative Ansätze auf Verhältnisebene können dazu beitragen, faire Preise, ökologische Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung besser miteinander zu verbinden.

Im Rahmen des Projekts wurde die Eröffnung des demokratisch organisierten Supermarkts MILA wissenschaftlich begleitet. Untersucht wurde, in welchem Ausmaß unterschiedliche Bevölkerungsgruppen dieses neue Angebot nutzen und welche Faktoren den Zugang erleichtern oder erschweren. Die Analyse zeigt, dass innovative Modelle im Ernährungssystem gezielte Maßnahmen benötigen, um möglichst vielen Menschen offen zu stehen. Besonders wirksam erweisen sich vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten sowie ein reduzierter Mitgliedsbeitrag, die zu einer breiteren und diverseren Mitgliederstruktur beitragen.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass faire und nachhaltige Ernährungssysteme nicht nur neue Angebotsformen benötigen, sondern auch sozial ausgewogene Rahmenbedingungen, damit sie ihr Potenzial für Gesundheitsförderung und Teilhabe entfalten können.