Purchasing Power Parities for Hospital Services

Auftraggeber: Eurostat
Laufzeit: Jänner 2015 bis Dezember 2020
Ansprechperson GÖG: Lena Lepuschütz

Der Wirtschaftsfaktor Gesundheit wächst mit steigenden Anteilen an Produktion und öffentlichen Ausgaben, allerdings auch mit signifikanten Unterschieden zwischen verschiedenen Ländern bei den Kosten und Pro-Kopf-Ausgaben. Werden diese Kosten durch unterschiedliche Inanspruchnahme bedingt, oder spielen auch nationale Preisunterschiede der Leistungen eine Rolle?

Seit November 2013 ist eine neue von OECD und Eurostat gemeinsam entwickelte Berechnungsmethode im Einsatz, die Preise ausgewählter Spitalsleistungen outputorientiert vergleicht. Die neue Methode geht nicht mehr a priori von der Annahme aus, dass Krankenhausproduktivität in allen Ländern identisch ist.

Die GÖG erhebt gemeinsam mit einem luxemburgischen Partner sogenannte Quasipreise für ausgewählte Spitalsleistungen. Der outputorientierte Ansatz steht im Gegensatz zur bisher angewandten Inputmethode und misst Preise von 36 Spitalsleistungen in insgesamt 38 Ländern. Die Ergebnisse sind integraler Bestandteil des Kaufkraftparitätenprogramms von Eurostat.

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