Konzept zu multiprofessionellen/interdisziplinären Organisationsformen im ambulanten Fachbereich

Auftraggeberin: BGA
Laufzeit: kontinuierliches Projekt im Rahmen der Zielsteuerung-Gesundheit bis Ende 2016
Ansprechperson GÖG: Karin Eglau

Im Bundes-Zielsteuerungsvertrag (2013-2016) ist festgelegt, konzeptionelle und operative Grundlagen und allfällige erforderliche Rahmenregelungen für das Etablieren multiprofessionell und/oder interdisziplinär organisierter Versorgungsformen im ambu­lanten Bereich inklusive neuer Abrechnungsmodelle zu schaffen.

Auf Basis von GÖG-Arbeiten formulierte die FG Innovation Eckpunkte ambulanter Organisations­formen. Nach ausführlichen Vorarbeiten einer Redaktionsgruppe, die die GÖG moderierte wie auch organisatorisch und mit inhaltlichen Beiträgen unterstützte, fand 2016 ein Workshop statt, der das Zusammenwirken im ambulanten Fachbereich - insbesondere Rolle und Organisation der Ambulanzen - thematisierte. Dabei einigten sich die Beteiligten darauf, folgende Punkte zu regeln: die gemeinsame Planung des gesamten ambulanten Bereichs als Voraussetzung eines erfolgreichen Zusammenwirkens; einen definierten und verbindlichen Versorgungsauftrag für Spitalsambulanzen, selbstständige Ambulatorien und den niedergelassenen Bereich auf regionaler Ebene; den finanziellen Ausgleich von Leistungsverschiebungen zwischen intra- und extramuralem Bereich.

Die Ergebnisse wurden in einem Bericht (nicht publiziert) strukturiert zusammengefasst.

Die bedarfsgerechte Gestaltung, Abstimmung und Weiterentwicklung der ambulanten Fachversorgung wird im Zielsteuerungsvertrag 2017-2021 weiter thematisiert.