Koordinationsstelle für Suizidprävention

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: seit 2012 kontinuierliches Projekt
Ansprechperson GÖG: Alexander Grabenhofer-Eggerth

Im Jahr 2012 richtete das Gesundheitsressort die Koordinationsstelle für Suizidprävention an der GÖG ein und präsentierte das nationale Suizidpräventionsprogramm SUPRA (Suizidprävention Austria). Die Koordinationsstelle unterstützt in enger Kooperation mit einem Suizidpräventionsexpertengremium die schrittweise Umsetzung von SUPRA. Wesentliche Aufgabe der Koordinationsstelle ist es, die Vernetzung all jener zu fördern, die in Österreich bereits im Feld der Suizidprävention, aber auch in angrenzenden Bereichen – wie Gesundheitsförderung oder Suchtprävention – tätig sind, um Synergien nutzbar zu machen.

Im Jahr 2018 setzte die GÖG die bisherigen koordinativen Tätigkeiten fort, publizierte den Österreichischen Suizidbericht 2017, organisierte Treffen des Expertengremiums und leistete Vernetzungstätigkeit für die mit Suizidprävention betrauten Personen in den Bundesländern. Weiters wurde das Konzept für den Papageno-Medienpreis finalisiert und die erste Ausschreibung vorbereitet. Das Projekt zum Gatekeeper-Schulungsprogramm der ÖGS wurde organisatorisch unterstützt und eine Tagung zur schulischen Suizidprävention im Frühjahr 2019 vorbereitet.

Weiterlesen:
Suizid und Suizidprävention in Österreich