JA EUnetCCC
Das von der EU kofinanzierte Projekt EUnetCCC JA (EU5H-2023-JA-3-IBA, 101183407) unterstützt den Aufbau eines europaweiten Netzwerks von Comprehensive Cancer Centres (CCCs) und die Errichtungen regionaler Krebsversorgungsnetze (CCCN). CCCs gelten als führend in der Krebsforschung, -behandlung und -ausbildung. Durch ihren multidisziplinären Ansatz stellen sie sicher, dass Patientinnen und Patienten von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren – von der Früherkennung über innovative Therapien bis zur Nachsorge. Regionale CCCN zeichnen sich durch eine vernetzte und formalisierte Zusammenarbeit mehrerer Krebszentren in einer Region aus.
Im Zentrum des Projekts steht die Entwicklung eines harmonisierten und integrierten Ansatzes für die Krebsversorgung in Europa durch die European Comprehensive Cancer Centres (EUCCCs). Ziel ist es, ein stark vernetztes, exzellenzbasiertes Konsortium zu schaffen, das den Austausch von Best Practices, Ressourcen und Wissen zwischen den Zentren fördert.
Das Netzwerk wird dazu beitragen, Ungleichheiten beim Zugang zu Diagnostik, Behandlung und klinischen Studien zu verringern, die Qualität und Relevanz der Krebsforschung zu stärken und Forschungsergebnisse schneller in die klinische Versorgung zu integrieren.
Darüber hinaus wird EUnetCCC die Einführung hochwertiger Diagnose- und Behandlungsmethoden in ganz Europa unterstützen – inklusive gemeinsamer Schulungen, Forschungsvorhaben und klinischer Studien. Durch diese europäische Zusammenarbeit erhalten Patientinnen und Patienten besseren Zugang zu modernsten und wirksamen Therapien.
Die Gesundheit Österreich GmbH fungiert als federführende Einrichtung für Österreich (Competent Authority). Weitere österreichische Partner im Konsortium sind:
- Medizinische Universität Wien
- Medizinische Universität Graz
- Tirol Kliniken GmbH
- Ordensklinikum Linz GmbH
- Landesgesundheitsagentur Niederösterreich