Direkt zum Inhalt

Gesundheitsausgabenprognose

Gesundheitsökonomie und -systemanalyse
Auftraggebende Stelle:BMASGPK
Laufzeit:fortlaufend seit Jan. 2025
Ansprechperson:Stephanie Lackner

Das Projekt unterstützt evidenzbasierte Entscheidungen zur öffentlichen Finanzierung des österreichischen Gesundheitssystems. Es umfasst die Aufbereitung von Analysen zu Verteilungswirkungen auf die einzelnen Zahler sowie die Entwicklung und Anwendung kurz- bis mittelfristiger Prognoseszenarien. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Gesundheitsausgaben in den kommenden Jahren voraussichtlich entwickeln und welche Faktoren (u. a. Demografie, Preis- und Mengeneffekte sowie strukturelle Veränderungen) diese Dynamik bestimmen. Ergänzend werden zentrale Performance-Indikatoren des Gesundheitswesens analysiert und adressatengerecht aufbereitet.

Ein wesentliches Ergebnis 2025 ist die Aktualisierung und Neukalibrierung des im Rahmen der letzten FAG-Verhandlungen entwickelten Komponentenmodells auf Basis neuer Daten nach den Pandemiejahren 2020–2023. Dadurch wurde die Aussagekraft des Modells für die aktuelle Ausgabenentwicklung gestärkt und die Grundlage für robustere Prognosen geschaffen.

Darüber hinaus wurde gemeinsam mit dem BMASGPK ein Prozess zur regelmäßigen, systematischen Aufbereitung relevanter Datengrundlagen erarbeitet. Als erste Anwendung wurden entsprechende Daten gesammelt, plausibilisiert und durch zielgerichtete Visualisierungen ergänzt; die Unterlagen wurden dem BMASGPK übermittelt und stehen damit kurzfristig als belastbares Informationsmaterial für Ad-hoc-Bedarfe zur Verfügung.

Begleitend erfolgte eine laufende Unterstützung durch Datenauswertungen, vertiefende Analysen sowie die Mitwirkung an Workshops zur fachlichen Abstimmung und Interpretation der Ergebnisse.