Gender-Gesundheitsbericht

Auftraggeber: BMGF (jetzt: BMASGK)
Laufzeit: Jänner 2017 bis Juni 2018
Ansprechperson GÖG: Sylvia Gaiswinkler

Gender ist ein determinierender Faktor für Gesundheit und Krankheit. Unterschiedliche gesundheitliche Chancen und Risiken zwischen Frauen und Männern korrespondieren nicht nur mit einer ungleichen Lebenserwartung, Sterblichkeit und Krankheitslast, sondern auch mit ungleichen Verhältnissen und unterschiedlichem Verhalten.

In einem ersten thematischen Schwerpunkt wurden in einer wissenschaftlichen Grundlagenarbeit genderbezogene Einflussfaktoren am Beispiel Depression und Suizid untersucht. Die Ergebnisse liefern Erklärungsansätze betreffend die Frage, warum es zu signifikanten Geschlechterunterschieden bei Depressionen (Frauen erhalten deutlich häufiger eine Depressionsdiagnose) und Suiziden (Männer begehen deutlich häufiger Suizid) kommt. Vielfältigste genderbezogene Einflüsse wirken auf das Risiko an Depressionen zu erkranken verstärkend oder schützend, ähnliches trifft auf das Suizidrisiko zu.

Ergebnisse der wissenschaftlichen Grundlagenarbeit der Gesundheit Österreich GmbH wurden am 2. FrauenGesundheitsDialog am 18. Juni 2018 sowie beim 1. Vernetzungstreffen zur Männergesundheit am 19. Juni 2018 in Wien präsentiert.

Der vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz in Auftrag gegebene und erstellte 1. Gender-Gesundheitsbericht steht unter folgender Adresse zum Download zur Verfügung: https://broschuerenservice.sozialministerium.at/Home/Download?publicationId=661