Brustkrebs-Früherkennungsprogramm – Evaluierung

Auftraggeber: BMSGPK
Laufzeit: fortlaufend seit 2014
Ansprechperson GÖG:
Alexander Gollmer

Die GÖG führt die Programmevaluierung des nationalen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms durch. Das Programm startete im Jänner 2014 mit dem Versand der ersten Einladungen an die Zielgruppe.

Früherkennungsmaßnahmen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie an einer augenscheinlich gesunden Population durchgeführt werden. Ihre Ziele sind die Früherkennung von Karzinomen in einem nichtinvasiven bzw. metastasefreien Stadium und dadurch verbesserte Heilungschancen sowie ein daraus resultierender mittel- bis langfristiger Rückgang der Brustkrebsmortalität. Im Zuge einer Programmevaluierung können mögliche unerwünschte Nebeneffekte wie Über­diagnostik, Übertherapie oder Fehlbefundungen ebenso wie das Erreichen der Ziele gemessen werden.

Die Evaluierung fußt auf umfangreichen sektorenübergreifenden Dokumentationen aller Schritte innerhalb des Programms - von der Screeninguntersuchung über die Abklärung auffälliger Befunde bis zur pathologischen Befundung entnommener Gewebeproben sowie der Tumor­charakteristika.

Ein Teil der Evaluierung widmet sich dem Bereich der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Zusammenhang werden repräsentative Befragungen über den Informationsstand der weiblichen Bevölkerung zum Thema Brustkrebsfrüherkennung durchgeführt.

Im Jahr 2021 wurde der dritte Evaluationsbericht über die Jahre 2014 bis 2019 veröffentlicht.

Weiterlesen:

Dritter Evaluationsbericht zum Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm