Brustkrebsfrüherkennungsprogramm – Evaluierung

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: Jänner 2016 bis Dezember 2018
Ansprechperson GÖG:
Alexander Gollmer

Die GÖG führt die Programmevaluierung des nationalen Brustkrebsfrüherkennungsprogramms durch. Das Programm startete im Jänner 2014 mit dem Versand der ersten Einladungen an die Zielgruppe.

Früherkennungsmaßnahmen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie an einer augenscheinlich gesunden Population durchgeführt werden. Ihre Ziele sind die Früherkennung von Karzinomen in einem nichtinvasiven bzw. metastasefreien Stadium und dadurch verbesserte Heilungschancen sowie ein daraus resultierender mittel- bis langfristiger Rückgang der Brustkrebsmortalität. Im Zuge einer Programmevaluierung können mögliche unerwünschte Nebeneffekte wie Überdiagnostik, Übertherapie oder Fehlbefundungen ebenso wie das Erreichen der Ziele gemessen werden.

Die Evaluierung fußt auf umfangreichen sektorenübergreifenden Dokumentationen aller Schritte innerhalb des Programms, von der Screeninguntersuchung über die Abklärung auffälliger Befunde bis zur pathologischen Befundung entnommener Gewebeproben sowie der Tumorcharakteristika.

Ein Teil der Evaluierung widmet sich dem Bereich der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Zusammenhang werden repräsentative Befragungen über den Informationsstand der weiblichen Bevölkerung zum Thema Brustkrebsfrüherkennung durchgeführt.

Im April 2017 wurde von der GÖG der erste Evaluierungsbericht über die ersten beiden Programmjahre 2014 und 2015 fertiggestellt und publiziert. Die Fertigstellung eines Folgeberichts ist im Jahr 2019 vorgesehen.

Weiterlesen:
Erster Evaluationsbericht zum Österreichischen Brustkrebsfrüherkennungsprogramm: Evaluationsbericht für die Jahre 2014 und 2015