EUnetHTA Joint Action 3

Auftraggeber: BMSGPK / Europäische Kommission
Laufzeit: Juni 2016 bis Mai 2020
Ansprechperson GÖG: Heidi Stürzlinger

Die Richtlinie 2011/24/EG über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung wurde im Jahr 2011 verabschiedet und sieht in Artikel 15 vor, dass die Union die Zusammenarbeit zwischen den von den Mitgliedstaaten benannten nationalen Behörden oder Stellen, die für die Bewertung von Gesundheitstechnologien zuständig sind, unterstützt und erleichtert. Die EUnetHTA Joint Action 3 wurde – als Nachfolgeprojekt der EUnetHTA Joint Action 2 – im Rahmen des 3rd Health Programme der Europäischen Union ins Leben gerufen.

An der EUnetHTA Joint Action 3 beteiligen sich europaweit 75 HTA-Institute unter Koordinierung der Niederlande. Die GÖG ist aktive Partnerin in drei Arbeitspaketen, und zwar für das gemeinsame Erstellen von Health Technology Assessments, für das Erarbeiten von Qualitätssicherungsmaßnahmen, für das Weiterentwickeln von Methoden und Tools sowie für die nationale Umsetzung. Zudem fungiert die GÖG als Implementation Network Lead (Betreuung der Länder Österreich, Schweiz, Deutschland).

Ende 2019 waren 25 HTA-Berichte veröffentlicht. Die GÖG war an vier dieser Berichte beteiligt: „Stool DNA testing for early detection of colorectal cancer” (Erstautorin), “Femtosecond laser-assisted cataract surgery (FLACS) for the treatment of age-related cataract” (Co-Autorin), “Screening for osteoporosis in the general population” (Reviewerin) und “Custom-made or customisable 3D printed implants and cutting guides versus non-3D printed standard implants and cutting guides for improving outcome in patients undergoing knee, maxillofacial, or cranial surgery”(Reviewerin).

Weiterlesen:
European Network on Health Technology Assessment (EUnetHTA)
veröffentlichte Berichte auf der Website (EUnetHTA)