Primärversorgung im Programm ländliche Entwicklung

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: seit 2016, geplant bis zum Ende des Programms 2023
Ansprechperson GÖG:
Claudia Habl

Das Programm ländliche Entwicklung in Österreich 2014–2020 (LE 14–20) sieht unter anderem die Förderung sozialer Dienstleistungen – auch Gesundheitsdienstleistungen wie z. B. in Vorhabensart 7.4.1. „Soziale Angelegenheiten“ in Punkt 5 den „bedarfsorientierten Auf- und Ausbau von Infrastrukturen im Bereich der ambulanten Gesundheitsdienstleistungen einschließlich Videodolmetschdiensten im Rahmen der Zielsteuerung-Gesundheit sowie auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung“ vor. Damit stehen zehn Mio. Euro für ambulante Gesundheitsdienstleistungen / Primärversorgung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Verfügung. Zusätzlich leistet die nationale Kofinanzierung der Länder einen Beitrag, sodass für die Periode 2014–2020 Projektmittel für Investitionen in ambulante Gesundheitsdienstleistungen im Umfang von 19,8 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Das Programm sieht mehrere Reporting-, Monitoring- und Evaluierungsschritte während der Projektlaufzeit vor, für welche die GÖG Input liefert. Neben regelmäßigen Abstimmungstreffen mit dem Auftraggeber bereitete die GÖG 2017 aktuelle Informationen und Daten auf und leistete beim internen Reporting (z. B. an das BMLFUW) sowie bei der Erstellung des der Europäischen Kommission zu übermittelnden Monitoringberichts Unterstützung.

Weiters hielt die GÖG gemeinsam mit dem Gesundheitsressort zwei Workshops für die Bundesländer zu diesem Thema mit Präsentationen und Input ab und beantwortete Fragen zur inhaltlichen Gestaltung von Anträgen. Die GÖG nimmt im Auftrag des BMASGK auch an den Steuergruppensitzungen im BMLFUW sowie an den Länderworkshops des Sozialministeriums teil, um eine koordinierte Vorgehensweise zu gewährleisten.

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Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz