Einheitliches Dokumentationssystem der Klientinnen und Klienten der Suchthilfe (DOKLI)
Das einheitliche Dokumentationssystem der Klientinnen und Klienten der Suchthilfe (DOKLI) liefert seit 2006 österreichweite, valide Daten im Behandlungsbereich Drogen und stellt die in § 15 SMG vorgesehene Dokumentations- und Berichtspflicht von nach § 15 SMG kundgemach-ten Einrichtungen auf eine moderne und qualitätsgesicherte Basis. Die gesammelten Daten ermöglichen insbesondere Aufschlüsse bezüglich der Lebenssituation und der Konsummuster von Suchthilfeklientinnen und -klienten und tragen damit zu einem Gesamtbild bezüglich der suchtepidemiologischen Situation in Österreich bei. Das System arbeitet unter Teilnahme der meisten Einrichtungen der Drogenhilfe Österreichs und erfüllt national eine Funktion als relevanter Eckstein im nationalen Monitoring. Durch die Abstimmung mit den EU-Erfordernissen ist gleichzeitig auch die Vergleichbarkeit mit europäischen Daten gegeben, und es werden die österreichischen Verpflichtungen hinsichtlich der Umsetzung des auf EU-Ebene etablierten Schlüsselindikators Treatment Demand erfüllt (TDI Protocol 3.0 gemäß der Drogenagentur der Europäischen Union, EUDA).
Ergebnisse der Analysen des aktuellen Betreuungsjahrs werden jährlich im Epidemiologiebericht Sucht sowie im Bericht zur Drogensituation publiziert. Darüber hinaus werden zusätzliche Auswertungen entsprechend internationalen Erfordernissen durchgeführt.
Weiterlesen:
Epidemiologiebericht Sucht 2024
Bericht zur Drogensituation 2024
Bericht zur Drogensituation 2023 Epidmiologiebericht Sucht 2023. Illegale Drogen, Alkohol und Tabak