Einheitliches Dokumentationssystem der Klienten und Klientinnen der Drogenhilfe (DOKLI)

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: seit 2006 kontinuierliches Projekt
Ansprechperson GÖG: Alexander Grabenhofer-Eggerth

Ein bundesweit einheitliches System zur Dokumentation von Klientinnen und Klienten in Drogeneinrichtungen, wie es u. a. auf EU-Ebene als Schlüsselindikator Behandlungsbedarf verlangt wird, konnte im Jahr 2005 implementiert werden, seit 2006 läuft DOKLI im Routinebetrieb. Im Jahr 2013 wurde mit DOKLI 2.1 eine weit reichende Überarbeitung des Systems erfolgreich implementiert. DOKLI 2.1 erfüllt alle Berichtserfordernisse des aktuellen TDI Protocol 3.0 gemäß European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EBDD).

Im Jahr 2017 wurde die laufende Betreuung des DOKLI-Systems, die notwendig ist, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen, fortgeführt: Technischer Support und Helpdesk, organisatorische und fachliche Vor- und Nachbereitung der DOKLI-Beiratssitzung, Sammeln, Aufbereiten und Auswerten der Daten zum Betreuungsjahr 2016. Im Vorfeld wurden die Daten kontrolliert - inklusive notwendiger Urgenzen bei den Einrichtungen. Ergebnisse aus der Analyse des aktuellen Betreuungsjahres wurden im Epidemiologiebericht Drogen publiziert. Zusätzlich wurden Auswertungen entsprechend internationaler Erfordernisse (EBDD) durchgeführt.

Weiterlesen:
Epidemiologiebericht Sucht 2017