Einheitliches Dokumentationssystem der Klienten und Klientinnen der Drogenhilfe (DOKLI)

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: seit 2006 kontinuierliches Projekt
Ansprechperson GÖG: Aida Tanios

Ein bundesweit einheitliches System zur Dokumentation von Klientinnen und Klienten in Drogeneinrichtungen, wie es u. a. auf EU-Ebene als Schlüsselindikator Behandlungsbedarf verlangt wird, konnte im Jahr 2005 implementiert werden, seit 2006 läuft DOKLI im Routinebetrieb. Im Jahr 2013 wurde mit DOKLI 2.1 eine weit reichende Überarbeitung des Systems erfolgreich implementiert. DOKLI 2.1 erfüllt alle Berichtserfordernisse des aktuellen TDI Protocol 3.0 gemäß European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EBDD).

Die laufende Betreuung des DOKLI-Systems zur Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs umfasst unter anderem folgende Tätigkeiten:

  • technischer Support und Helpdesk
  • fachliche und organisatorische Begleitung des DOKLI-Beirats
  • Durchführung von Trainings für an DOKLI teilnehmende Einrichtungen
  • Datensammlung und Kontrolle; ggf. werden Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität mit den Einrichtungen besprochen
  • Aufbereitung und Auswertung der Daten zum aktuellen Betreuungsjahr
  • Aufnahme der Analyse des aktuellen Betreuungsjahres im Epidemiologiebericht Sucht
  • zusätzliche Auswertungen entsprechend internationaler Erfordernisse (EBDD)

Weiterlesen:
Epidemiologiebericht Sucht 2018