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Capacity building for biosimilar uptake

Pharmaökonomie
Auftraggebende Stelle:Europäische Union - HADEA (Health and Digital Executive Agency)
Laufzeit:Jan. 2024 bis Juli 2027
Ansprechperson:Sabine Vogler

Biosimilar-Medikamente (Nachfolgerprodukte von biologischen Arzneimitteln) werden zu günstigeren Preisen als Original-Referenzarzneimittel auf den Markt gebracht und ermöglichen somit Zugang zu biologischen Therapien für mehr Patientinnen und Patienten. Allerdings werden sie in vielen Ländern nicht in dem Ausmaß genutzt, wie es möglich wäre.

Dazu beauftragte die Europäische Kommission ein im Juli 2024 gestartetes dreijähriges EU4Health-Projekt, um die EU-Mitgliedstaaten dabei zu unterstützen, den Zugang zu Biosimilar-Medikamenten zu verbessern. Die Gesundheit Österreich  Forschungs- und Planungs GmbH führt als Konsortiumsleitung dieses Projekt (abgekürzt „AUGMENT Biosimilars“) gemeinsam mit Partnern aus Bulgarien, Polen und Portugal durch.

2025 wurde eine umfassende Studie erstellt, welche zahlreiche Biosimilar-Politikmaßnahmen in 32 europäischen Ländern erhob und deren Auswirkungen auf Verfügbarkeit, Leistbarkeit und Zugänglichkeit von Therapien mit Biologika analysierte. Die Studie wurde im Rahmen eines Stakeholder-Events im Dezember 2025 publiziert. Begleitend wurden Ergebnisse in einem Dashboard visualisiert aufbereitet.

Weiters starteten im Jahr 2025 die Planungen für eine Reihe von Capacity-Building-Maßnahmen für Behörden (z. B. Workshops, Studienbesuche), die 2026 und 2027 angeboten werden.