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AMR und Gesundheitssystem-assoziierte Infektionen

Evidenz Qualitaetsstandards
Auftraggebende Stelle:BMASGPK
Laufzeit:fortlaufend seit Jan. 2012
Ansprechperson:Elisabeth Kanitz

Gesundheitssystem-assoziierte Infektionen (HAI = healthcare-associated infections) führen zu höheren Behandlungskosten und längeren Therapiedauern, und das Auftreten antimikrobieller Resistenzen (AMR) verringert die Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten. Die Entstehung und Ausbreitung von AMR und Multiresistenzen sollen nachhaltig reduziert werden, um die Wirksamkeit vorhandener antimikrobiell wirksamer Substanzen zu erhalten und, wo möglich, die Qualität der antimikrobiellen Therapien zu verbessern.

Zur Reduktion von AMR und HAI sind ein gezielter Antibiotikaeinsatz sowie die konsequente Einhaltung von Hygienemaßnahmen entscheidend. Der Nationale Aktionsplan zur Antibiotikaresistenz (NAP-AMR) bildet in seiner aktuellen Version aus dem Jahr 2021 die Grundlage für die laufenden Arbeiten.

Im Jahr 2025 wurden von der GÖG auf Grundlage internationaler Evidenz Kapitelentwürfe für den NAP-AMR zu den Aktionsfeldern auch Carbapenem-resistente Enterobakterien (CRE) sowie Antiinfektiva-Verbrauch erstellt und gemeinsam mit dem Auftraggeber weiterentwickelt. Vorbereitend für eine geplante Aktualisierung wurde der NAP-AMR (Humanbereich) hinsichtlich eines Anpassungsbedarfs überprüft.