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Pflegereporting

Gesundheitsberufe und Langzeitpflege
Auftraggebende Stelle:BMSGPK (jetzt: BMASGPK)
Laufzeit:fortlaufend seit Jan. 2021
Ansprechperson:Sabine Weißenhofer

Der Bereich der professionellen Pflege und Sozialbetreuung befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel. Zahlreiche systemische sowie personenbezogene Faktoren beeinflussen das Pflege- und Betreuungssystem in Österreich. Um Entwicklungen fundiert beobachten, beurteilen und darauf aufbauend vorausschauend planen zu können, ist eine zeitnahe, übersichtliche und vergleichbare Aufbereitung zentraler Informationen zum Pflege- und Betreuungspersonal unerlässlich.
Das Pflegereporting wird schrittweise ausgebaut. Ziel ist es, drei zentrale personalbezogene Bereiche regelmäßig abzubilden:

  • Personalstand und Personalstruktur 
    Darstellung von Anzahl, Qualifikationsniveau und Ausbildungswegen des Pflege- und Betreuungspersonals
  • Auswirkungen der Personalsituation auf die Bevölkerung bzw. Leistungsempfänger:innen
    Analysen, wie personelle Ressourcen Qualität, Zugang und Versorgungssicherheit beeinflussen
  • Auswirkungen der Personalsituation auf das Pflege- und Betreuungspersonal selbst
    Darstellung arbeitsbezogener Belastungen förderlicher Faktoren

Dabei berücksichtigt das Pflegereporting nationale und internationale Referenzrahmen, um Vergleichbarkeit und Anschlussfähigkeit sicherzustellen. Als Ausgangspunkt dienten die Empfehlungen im Rahmen der Pflegepersonal-Bedarfsprognose für Österreich 2019 und das Modell zum Pflegenotstand von Krajic et al. sowie eine umfassende Literaturarbeit zu möglichen Indikatoren. Die Weiterentwicklung erfolgt nun ausgehend von einem Rahmenkonzept, welches unter Berücksichtigung zentraler Theorien und Referenzen erstellt wurde.
 

Bild
Gruppe von Menschen, drei Themen: Personalsituation, Leistungsempfänger:innen, Pflegepersonal.

Die drei Säulen des Pflegereportings
© Mariella Drechsler, alstanova@gmail.com/stock.adobe.com
 

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Website Pflegereporting