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FAQ - Häufige Fragen zur Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA)

Die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) wirft in der Praxis häufig konkrete Fragen zur Anwendung, Durchführung und zum Nutzen auf. Die folgenden Antworten geben einen Überblick über zentrale Aspekte und unterstützen bei der Einschätzung, ob und wie GFA eingesetzt werden kann

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Für weitere Informationen zur Gesundheitsfolgenabschätzung in Österreich steht die GFA-Support-Unit der Gesundheit Österreich GmbH zur Verfügung:

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Übersicht FAQ:

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Grundsätzlich sind viele Vorhaben für die Durchführung einer Gesundheitsfolgenabschätzung geeignet, insbesondere politische Entscheidungen, Programme oder Projekte mit potenziellen Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung.

Wichtig ist, dass das Vorhaben bereits ausreichend konkret formuliert ist, sodass mögliche Auswirkungen analysiert werden können.

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GFA hilft, gesundheitliche Auswirkungen frühzeitig sichtbar zu machen und in Entscheidungsprozesse zu integrieren. Sie:

  • sensibilisiert Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger für gesundheitliche Auswirkungen
  • macht potenzielle Folgen abschätzbar und steuerbar
  • fördert evidenzbasierte Entscheidungen
  • unterstützt transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse

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Die Dauer hängt vom Umfang und der gewählten Intensität ab:

  • Schreibtisch-GFA: wenige Tage bis Wochen
  • Kompakte GFA: mehrere Wochen bis Monate
  • Umfassende GFA: mehrere Monate

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In Österreich gibt es mehrere Institutionen mit entsprechender Expertise, darunter:

  • Gesundheit Österreich GmbH
  • Universitäten und Fachhochschulen
  • spezialisierte Public-Health-Organisationen

Die GFA-Support-Unit der GÖG ist eine zentrale Anlaufstelle.

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Eine Gesundheitsfolgenabschätzung kann von unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren initiiert werden, etwa:

  • Bundesministerien
  • Landesverwaltungen
  • Städte und Gemeinden
  • öffentliche Institutionen
  • Organisationen oder Unternehmen

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Eine Schreibtisch-GFA ist deutlich kostengünstiger als eine umfassende GFA. Die konkreten Kosten ergeben sich aus dem Aufwand sowie den beteiligten Institutionen und können daher variieren.

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Der Prozess umfasst mehrere Schritte:

  • Klärung des Vorhabens und Erstkontakt
  • Sichtung (Screening)
  • Planung (Scoping)
  • Bewertung (Appraisal)
  • Berichtslegung und Empfehlungen
  • Monitoring und Evaluation

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Nein, die Durchführung einer Gesundheitsfolgenabschätzung ist in Österreich freiwillig.

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  • Die Wirkungsorientierte Folgenabschätzung (WFA) ist ein verpflichtendes Instrument in der österreichischen Bundesverwaltung.
  • Gesundheit wird dabei nur teilweise berücksichtigt.
  • Die GFA hingegen analysiert gezielt und umfassend die gesundheitlichen Auswirkungen eines Vorhabens.

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Health Technology Assessment (HTA) bewertet medizinische Technologien und Verfahren im Gesundheitswesen.

Die GFA hingegen analysiert die Auswirkungen politischer Entscheidungen, Programme oder Projekte auf die Gesundheit der Bevölkerung.

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Der erste Schritt ist die Kontaktaufnahme mit einer geeigneten Institution, beispielsweise der GFA-Support-Unit der Gesundheit Österreich GmbH.

Dort kann gemeinsam geklärt werden, ob und in welcher Form eine GFA sinnvoll ist.

Für weitere Informationen zur Gesundheitsfolgenabschätzung in Österreich steht die GFA-Support-Unit der Gesundheit Österreich GmbH zur Verfügung:

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