Prognose des Pflegepersonals für das Bundesland Vorarlberg 2017

Auftraggeber: Vorarlberger Landesregierung
Laufzeit: Februar bis November 2017
Ansprechperson GÖG: Elisabeth Rappold

Die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) wurde von der Vorarlberger Landesregierung beauftragt, den Bedarf von Angehörigen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe mit Berufsberechtigungen gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) bis 2030 vorauszuschätzen. Eine fundierte Bestandsanalyse sowie die mit dem Auftraggeber konsensuell abgestimmten Planungsparameter bilden die Basis dieser Prognose. Ergänzt wurde dies durch gemeinsam erarbeitete Handlungsempfehlungen in Hinblick auf Maßnahmen der Personalanwerbung, Personalbindung und Effektivitätssteigerung.

Für die vorliegende Studie wurde in einem ersten Schritt der derzeitige Ist-Stand von Angehörigen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe mit Berufsberechtigungen gemäß Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) in Vorarlberg erhoben. In einem zweiten Schritt wurde auf Basis dieser Erhebung eine Prognose für die Jahre bis 2030 vorgenommen. Basis der Prognose bilden einerseits eine demografische Hochrechnung der Bevölkerung in Vorarlberg sowie von deren Inanspruchnahmeverhalten (in Bezug auf Spitäler, Pflegeheime und die Hauskrankenpflege) sowie andererseits die Ergebnisse des Regionalen Strukturplans Gesundheit – Betreuung und Pflege Vorarlberg (RSGBP-V). Die Settings Krankenhaus, Pflegeheim, Hauskrankenpflege und der Behindertenbereich wurden getrennt voneinander modelliert