Österreichischer Diabetesbericht 2017

Auftraggeber: BMGF (jetzt: BMASGK)
Laufzeit: Jänner bis Dezember 2017
Ansprechperson GÖG: Irene Schmutterer

Im Jahr 2017 wurde (nach 2004 und 2013) der dritte österreichische Diabetesbericht vorgelegt. In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten wurden dabei sowohl Kennzahlen zu Krankheitsverteilung, Krankheitsfolgen, Versorgung und Kosten als auch inhaltliche Schwerpunktthemen wie Ursachen und Risikofaktoren, Früherkennung und Prävention, Genderaspekte oder Begleiterkrankungen aktualisiert und ergänzt. Zudem wurden Diabetesprogramme, allen voran das Disease-Management-Programm „Therapie Aktiv“, beschrieben. Erweiterung fand der Bericht durch Themen wie Diabetes aus Patientenperspektive, Gesundheitskompetenz, Qualitätsmessung im niedergelassenen Bereich sowie die Österreichische Diabetesstrategie.

In Österreich wird die Gruppe der Diabetiker und Diabetikerinnen derzeit auf rund 515.000 bis 809.000 Menschen geschätzt. Dies sind rund 7 bis 11 Prozent der österreichischen Bevölkerung 15+. Bei etwa 268.000 bis 515.000 Menschen wurde bereits eine ärztliche Diagnose gestellt (rund 5–7 %), während 147.000 bis 294.000 Menschen noch nichts von ihrem Diabetes wissen (2–4 %). In der Gruppe der 0- bis 14-Jährigen wird ein Diabetiker-Anteil von etwa 0,1 Prozent angenommen. Befragungen zur Lebensqualität von Personen mit Diabetes mellitus deuten auf eine Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen hin. Im Jahr 2017 wurde die österreichische Diabetes-Strategie „Gemeinsam Diabetes begegnen“ veröffentlicht. Einer ihrer zentralen Beiträge ist die regelmäßige Situationsanalyse.

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