Nationales Zentrum Frühe Hilfen

Auftraggeber: BMSGPK
Laufzeit: kontinuierliches Projekt seit Jänner 2015
Ansprechperson GÖG: Sabine Haas

Seit Anfang 2015 werden in allen österreichischen Bundesländern regionale Frühe-Hilfen-Netzwerke nach einem einheitlichen österreichischen Grundmodell auf- bzw. ausgebaut. Ende 2019 waren insgesamt 64 Bezirke durch regionale Frühe-Hilfen-Netzwerke abgedeckt. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH.at) unterstützt die Umsetzung. Die bundesweite Vernetzung aller Partnerinnen und Partner zählt ebenso dazu wie die Sicherstellung einer hohen Qualität in der Umsetzung. Das NZFH.at fördert den Wissenstransfer, bietet Schulungen und vertiefende Fortbildungen an und evaluiert überregional. Zudem sorgt es für ein einheitliches Dokumentationssystem.

Im Jahr 2019 erfüllte das NZFH.at eine Reihe spezifischer Aufgaben: Die fachlichen Grundlagen zu den Frühen Hilfen in Österreich wurden um einen Leitfaden für Gruppenangebote ergänzt.  Der Jahresbericht mit aktuellen Zahlen, Daten und Fakten der Frühen Hilfen in Österreich wurde vorgelegt. Neben der Schulung aller neu tätig werdenden Familienbegleiterinnen und Netzwerkmanager/-innen der regionalen Netzwerke wurden auch einige themenspezifische Fortbildungen und Vernetzungstreffen für die Umsetzungsbeteiligten organisiert. Darüber hinaus wurde auch verstärkt versucht, Frühe Hilfen in Aus- und Weiterbildungen relevanter Berufsgruppen einzubringen. Die Begleitforschungsaktivitäten wurden weitergeführt und intensiviert.

Gemeinsam mit einem Partner in Vorarlberg wurde im März 2019 in Dornbirn eine erste Fünf-Länder-Tagung zum Thema Frühe Hilfen durchgeführt. Daneben wurde der Wissenstransfer auch durch die Präsenz in unterschiedlichen Fachveranstaltungen bzw. Gremien und Vernetzungstreffen sowie durch Beiträge für Fachmedien gefördert. Ein wichtiger Schwerpunkt lag darüber hinaus weiterhin auf Aktivitäten zur nachhaltigen Etablierung der Frühen Hilfen. 

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Frühe Hilfen (Publikationen)