Nationaler Aktionsplan zur Antibiotikaresistenz

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: seit 2012 kontinuierliches Projekt, auch im Rahmen der Zielsteuerung-Gesundheit
Ansprechperson GÖG:
Anton Hlava

Nach Überprüfung der Möglichkeiten einer Beteiligung Österreichs an der deutschen Antibiotikaverbrauchs-Surveillance des Robert Koch-Instituts einerseits und der Entwicklung eines am deutschen System orientierten eigenen webbasierten Erfassungssystems wurden konkrete Konzepte und eine Schätzung der finanziellen Implikationen den Entscheidungsgremien der Zielsteuerung-Gesundheit vorgelegt.

Der Entwurf für einen Qualitätsstandard Antibiotikaanwendung in Krankenanstalten. wurde der Fachgruppe Qualität vorgelegt. Die vorgesehene externe Begutachtung des fertigen Entwurfs konnte aufgrund der fehlenden Genehmigung durch die Fachgruppe Qualität bzw. Versorgungsprozesse noch nicht initiiert werden.

Die 2016 begonnene Aktualisierung des Nationalen Aktionsplans zur Antibiotikaresistenz wurde mit Schwerpunktsetzung auf das Kapitel Diagnostik abgeschlossen. Von medizinischen Fachgesellschaften wurde mit der Erstellung eines Konsensuspapiers zum Thema Infektionsdiagnostik begonnen.

Der zunehmenden Problematik von multiresistenten Erregern entgegentretend wurde unter Beteiligung von medizinischen Fachgesellschaften mit den Arbeiten an einem „Nationalen Aktionsplan Multiresistente Erreger“ begonnen.

Übergeordnetes Ziel aller Teilprojekte ist es, einen Beitrag zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz und der gesundheitssystemassoziierten Infektionen zu leisten und damit die Sicherheit der Patientenschaft zu erhöhen.

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Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Nationaler Aktionsplan zur Antibiotikaresistenz
AURES - der österreichische Antibiotikaresistenz-Bericht