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Messung der Outcomes im Gesundheitssystem

Gesundheitsökonomie und -systemanalyse
Auftraggebende Stelle:BGA
Laufzeit:fortlaufend seit Jan. 2014
Ansprechperson:Florian Trauner

Die systematische Messung gesundheitlicher Outcomes ist zentral, um Entwicklungen im Gesundheitssystem sichtbar zu machen und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen. Im Rahmen der Zielsteuerung-Gesundheit wurde dafür ein Mess- und Vergleichskonzept entwickelt, das nationale und internationale Kennzahlen heranzieht, die Leistungsfähigkeit des österreichischen Gesundheitssystems bewertet und damit gezielte Priorisierungen und informierte Entscheidungsfindungen im Gesundheitswesen unterstützt.

Das bestehende Outcome-Framework definiert 7 Ziele und umfasst aktuell 57 Indikatoren, die gemeinsam von den Systempartnern festgelegt wurden. Es dient als abgestimmtes Instrument zur Entscheidungsunterstützung und zur transparenten Kommunikation gesundheitsbezogener Ergebnisse gegenüber Öffentlichkeit und Medien.

Im Jahr 2025 lag der Fokus auf der Weiterentwicklung des Frameworks für die neue Zielsteuerungsperiode bis 2028. Es wurde ein strategischer Projektauftrag erarbeitet, der Ziele und Arbeitsinhalte präzisiert. Parallel dazu erfolgten die Überprüfung und Aktualisierung der Indikatorenliste mit Fokus auf Datenqualität und gesicherte Datenlieferungen. Für einzelne Indikatoren, etwa zu freiheitsbeschränkenden Maßnahmen in Pflegeheimen, wurden entsprechende Vereinbarungen mit Datenlieferanten abgestimmt.

Weitere Schwerpunkte waren die Entwicklung eines strukturierten Prozesses zur zukünftigen Überarbeitung des Indikatorensets sowie erste Schritte zur digitalen Aufbereitung der Outcome-Messung. Ergänzend wurden potenzielle neue Datenquellen recherchiert und das österreichische Framework international eingeordnet. Diese Arbeiten bilden die Grundlage für ein transparentes und evidenzbasiertes Outcome-Monitoring der kommenden Jahre.

Weiterlesen:
Mess- und Vergleichskonzept - Outcome-Messung im Gesundheitswesen