Kinder- und Jugendgesundheit

Kinder- und Jugendgesundheit sowie ihre Determinanten sind nicht nur per se ein wichtiges (gesundheitspolitisches) Anliegen, sondern auch entscheidend für eine lebenslange Gesundheit. Der Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche wird deshalb besondere Bedeutung beigemessen.

In diesem Lichte ist die Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie entstanden – als Ergebnis eines in den Jahren 2010 und 2011 intersektoral geführten Dialogs. Darüber hinaus wurde auf dieser Basis das Gesundheitsziel 6 der insgesamt zehn österreichischen Gesundheitsziele der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen gewidmet.

Aufgabe der GÖG als Koordinationsstelle für Kinder- und Jugendgesundheit ist vor allem, die Umsetzung dieser beiden Strategien zu begleiten und voranzutreiben. Vier sogenannte Updates in Sachen Umsetzungsstand der Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie wurden bereits erstellt, einmal mit Hauptaugenmerk auf Chancengerechtigkeit, zuletzt 2016 mit dem Schwerpunkt Versorgung. Der Koordinationsstelle ist ein intersektoral besetztes Kinder- und Jugendgesundheitskomitee zur Seite gestellt, das zumindest zweimal pro Jahr tagt. Im Zuge dessen wird die politikfeldübergreifende Zusammenarbeit bzw. Vernetzung in Belangen der Kinder- und Jugendgesundheit gefördert und der Health-in-All-Policies-Ansatz gestärkt. Nach Möglichkeit wird die Kinder- und Jugendlichenperspektive in anderen Prozessen eingebracht.

Die GÖG beschäftigt sich auch abseits dieser beiden Strategien in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern mit Kinder- und Jugendgesundheit, etwa in Form des Auf- und Ausbaus der Frühen Hilfen in Österreich oder im Bereich der Gesundheitsberichterstattung.

Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie
Frühe Hilfen

 

Kontakt: Theresa Bengough