Grundlagen zur Planung und Prognose im Bereich Gesundheitspersonal

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: seit 2016 kontinuierliches Projekt im Rahmen der Zielsteuerung-Gesundheit
Ansprechperson GÖG: Michael Gyimesi

Das Thema Fachkräftemangel im Gesundheitswesen wird national und international breit diskutiert. Die 15a-Vereinbarung BV-G über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens, Artikel 4 Abs. 7 Z 5 sieht als eine Priorität für die integrative Versorgungsplanung eine gemeinsame überregionale und sektorenübergreifende Planung der erforderlichen Personalressourcen vor.

Ziel des Projekts war die Entwicklung eines Simulationsmodells zur Prognose von Angebot und Bedarf an in Gesundheitsberufen tätigen Fachkräften. Im Jahr 2018 wurden die 2016 begonnenen und in Kooperation mit Partnern des Forschungsprojekts DEXHELPP durchgeführten Arbeiten an einem Simulationsmodell abgeschlossen. Dieses wurde dabei so flexibel gestaltet, dass es künftige inhaltliche und strukturelle Änderungen im Gesundheitswesen auch in Hinblick auf eine zunehmend integrierte Versorgung durch Teamleistung möglichst flexibel berücksichtigen kann. Das Modell ist somit für verschiedene Gesundheitsberufe anwendbar. Derzeit liegt der inhaltliche Fokus auf einer Erarbeitung des künftigen Angebots an Ärztinnen und Ärzten. Die Ergebnisse dieser Modellrechnungen bilden eine wesentliche Entscheidungsgrundlage unter anderem für das adäquate Dimensionieren erforderlicher Ausbildungskapazitäten.

Weiterlesen:
EU Joint Action on Health Workforce Planning & Forecasting
GÖG-Workshop beim European Health Forum Gastein 2017