Gesundheitsfolgenabschätzung

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: kontinuierliches Projekt seit 2009
Ansprechperson GÖG: Gabriele Antony

Die Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) gilt als vielversprechendes Instrument zur verstärkten Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten in unterschiedlichen Politikzusammenhängen. Im Jahr 2009 erarbeitete die GÖG ein Konzept, anhand dessen die GFA seit 2010 schrittweise umgesetzt wird. Im Jahr 2015 endete laut diesem Konzept die erste Phase der Bewusstseinsbildung. Um die nächsten Phasen der Etablierung im Detail zu planen, wurde ein Reflexionsprozess eingeführt und das Konzept zur Etablierung von GFA in Österreich adaptiert. In diesem Detailkonzept wurde die ursprünglich bis 2021 bestehende Planung aktualisiert und ihr Zeithorizont auf 2025 ausgeweitet.

Im Jahr 2018 wurde von Fachleuten des GFA-Netzwerks Steiermark in Kooperation mit VIVID – Fachstelle für Suchtprävention eine „GFA zur Änderung des NichtraucherInnenschutzes in der Gastronomie mit erweitertem Jugendschutz“ erarbeitet. Die Durchführung dieser GFA wurde von der österreichischen GFA-Support-Unit fachlich unterstützt.

Die GFA-Support-Unit veranstaltete eine GFA-Pre-Conference im Rahmen der wissenschaftlichen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Public Health (ÖGPH). Außerdem organisierte sie in enger Abstimmung mit dem BMASGK zwei Lenkungsausschusssitzungen, in denen über mögliche weitere Schritte zur Etablierung der GFA auf Bundesebene beraten wurde. Wie schon in den Jahren davor fand auch 2018 wieder ein nationales GFA-Netzwerktreffen an der GÖG statt.

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