Fördercall: Klimawandel, nachhaltige Entwicklung und Gesundheit

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Die Bereiche Klimaschutz bzw. Klimawandelanpassung und Gesundheitsförderung sollen stärker vernetzt und erste Impulse für ein gemeinsames Aktivwerden an der Schnittstelle unterstützt werden. Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) hat daher den Fördercall „Klimawandel, nachhaltige Entwicklung und Gesundheit“ initiiert, um in Kooperation mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) Impulse zu fördern, die an dieser Schnittstelle ansetzen. Gefördert werden innovative Ansätze, die die Bereiche Klima und Gesundheitsförderung integrieren. Im Rahmen eines breit angelegten Ideenworkshops mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Feld wurden im April 2021 Handlungsfelder identifiziert, für welche einerseits großer Handlungsbedarf besteht und andererseits wesentliche Schnittmengen mit Co-Benefits sowohl für die Gesundheitsförderung als auch für das Klima geortet wurden. Der gegenständliche Fördercall bietet nun die Möglichkeit, integrierte Lösungsansätze zu initiieren und durch eine begleitende Reflexion Lernerfahrungen für die weitere Ausrollung und zukünftige Zusammenarbeit zu sammeln.

Gefördert werden Impulse für folgende Handlungsfelder:

  • Bildung und Kompetenzentwicklung
  • Kommunikation und Vernetzung
  • Gesundheitsfördernde und klimafreundliche Ernährung
  • Wohnen und Raumplanung
  • Aktive Mobilität

Eine detaillierte Beschreibung der Handlungsfelder und der spezifischen Fördermöglichkeiten finden Sie HIER. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auch auf Aktivitäten in Richtung nachhaltiger Gesundheitssektor.

Bei diesem Fördercall stand die Frage, wie einerseits Gesundheitsförderung und andererseits Klimaschutz und/oder Klimawandelanpassung gleichermaßen adressiert werden können, im Mittelpunkt. Daher war bei eingereichten Impulsen ein klarer Konnex zum Klimawandel und zur Gesundheitsförderung darzustellen. Die Einbindung von Personen mit Klimaexpertise und von Personen mit Expertise im Bereich Gesundheitsförderung ist nachzuweisen. Eingereichte Impulse müssen in erster Linie die Verhältnisebene adressieren (und nicht die Verhaltensebene), Chancengerechtigkeit berücksichtigen und die Genderperspektive beachten. Aufgrund der kurzen Laufzeit werden sowohl neue Initiativen als auch Aktivitäten, die einen neuen Impuls in bereits laufenden Projekten setzen, gefördert.

Fördercall Klimawandel_nachhaltige Entwicklung_Gesundheit

Ansprechpersonen zum Fördercall

DI Petra Winkler und Sandra Ecker, BSc, MSc
Gesundheit Österreich GmbH
Gesundheit, Gesellschaft und Chancengerechtigkeit

E-Mail: gesundheit_und_klima@goeg.at