Evaluation der Umsetzung der GuKG-Novelle 2016

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: Jänner 2018 bis Dezember 2018
Ansprechperson GÖG: Sabine Pleschberger

In der im Jahr 2016 in Kraft getretenen GuKG-Novelle ist unter anderem eine Evaluation der Auswirkungen der dortigen gesetzlichen Bestimmungen geregelt, die u. a. besagen, dass der Bundesminister / die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen die Umsetzung der Bestimmungen im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe bis 31. Dezember 2023 zu evaluieren hat, insbesondere hinsichtlich

  • der dem gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege übertragenen ärztlichen Tätigkeiten,
  • der den Pflegeassistenzberufen übertragenen pflegerischen und ärztlichen Tätigkeiten,
  • der Sicherstellung der gesamten pflegerischen Versorgung,
  • des settingspezifischen Skill-and-Grade-Mix der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe,
  • der bedarfsdeckenden Ausbildungskapazitäten – insbesondere im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege durch Fachhochschul-Bachelorstudiengänge und in der Pflegefachassistenz – sowie
  • des Bedarfs des Einsatzes der Pflegeassistenz in Krankenanstalten.

Die Evaluierung soll unter Einbeziehung der Länder (Z 1 bis 6) sowie der Träger der Langzeitpflegeeinrichtungen und der Berufsvertretungen (Z 1 bis 5) erfolgen. Zudem soll die Evaluation aus rechtlicher, fachlicher und finanzieller Sicht von einer Kommission, bestehend aus Expertinnen/Experten der Länder, des BMASGK sowie des BMF begleitet werden.

Die Kommission hat Anfang 2018 im Rahmen einer konstituierenden Sitzung ihre Arbeit aufgenommen. Die Begleitung der Sitzungen führt die GÖG durch, die zur Klärung der Arbeitsweise ein Prozesskonzept entwickelt und abgestimmt hat. Inhaltlich standen im Berichtsjahr die Entwicklung eines Evaluationsdesigns samt Konkretisierung des 2017 erarbeiteten Stufenplans (2018–2024) im Vordergrund. Dazu wurden, ausgehend vom gesetzlichen Auftrag, Fragestellungen abgeleitet und mit dem Auftraggeber und der Kommission abgestimmt. Für den Arbeitsplan wurden in weiterer Folge methodische Bausteine entwickelt (Mixed-Methods-Approach), die im Rahmen von fünf Arbeitspaketen in den kommenden Jahren bearbeitet werden sollen.