Berufsbilder der medizinisch-technischen Dienste

Auftraggeber: BMGF (jetzt: BMASGK)
Laufzeit: Februar 2015 bis November 2016
Ansprechperson GÖG: Regina Aistleithner

Die gesetzlichen Berufsbilder der gehobenen medizinisch-technischen Dienste sind seit dem Jahr 1992 unverändert. Eine erste notwendige Adaptierung konnte in der ersten Dekade des 21. Jahr­hunderts trotz vom BMGF in Auftrag gegebener umfassender Vorarbeiten der GÖG nicht umgesetzt werden. Über die Grundqualifizierung hinausgehende und aus gesundheitspolitischer Sicht erforder­liche Ausbildungen waren bis 2006 als Sonderausbildungen bezeichnet. Mit der Umstellung auf die fachhochschulische Ausbildung ist nun das Erfordernis weitergehender Ausbildungen je Sparte der gehobenen medizinisch-technischen Dienste und mit Berücksichtigung der Dreistufigkeit akademi­scher Qualifikationen neu zu beleuchten.

Das umfassende Projekt wurde im Jahr 2015 mit einem Teilaspekt aus dem Bereich der biomedizi­nischen Analytikerinnen/Analytiker, namentlich mit embryologischen Aufgaben bzw. Tätigkeiten im Laborbereich von IVF-Zentren, begonnen.

Ziel war die Entwicklung fachlicher Grundlagen für die berufsrechtliche Regelung des Tätigkeitsfeldes von – derzeit ca. 100 - Personen in IVF-Zentren mit verantwortungsvollen „embryologischen“ Auf­gaben und Verrichtungen als Voraussetzung für ein gesetzliches Berufsbild und Ausbildungsregelungen sowie die Etablierung der Berufsbezeichnung.