Partizipative Begleitforschung zu Frühen Hilfen

Auftraggeber: HVB
Laufzeit: Jänner 2018 bis Dezember 2020
Ansprechperson GÖG: Marion Weigl

Mithilfe von Begleitforschung kann wertvolle Information für die Weiterentwicklung der Frühen Hilfen in Österreich gewonnen werden. Zentrale Fragestellungen für die Frühe-Hilfen-Begleitforschung sind:

  • Hat die Familienbegleitung auch eine längerfristige positive Auswirkung auf die begleiteten Familien?
  • Wie könnten jene Familien für die Inanspruchnahme einer Familienbegleitung motiviert werden, welche diese bisher abgelehnt haben?

Um diese Fragestellungen beantworten zu können, ist auch die Sichtweise der Familien relevant. Es ist jedoch unklar, wie es gelingen kann, diese über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder einzuholen.

Im Rahmen des vorliegenden Projekts, das von Jänner 2018 bis Dezember 2020 läuft, soll diesbezüglich ein passendes Forschungskonzept erarbeitet werden. Bereits in diesem Schritt sollen Familien eingebunden werden, die das Angebot der Frühen Hilfen genutzt oder abgelehnt bzw. abgebrochen haben. Damit soll einerseits sichergestellt werden, dass zukünftig Methoden verwendet werden, die bei den Familien Akzeptanz finden. Andererseits sollen gemeinsam Fragen definiert werden, die auch aus Sicht der Familien für die Weiterentwicklung der Frühen Hilfen verständlich und relevant sind.

Am Ende des Projekts soll daher sowohl ein Forschungskonzept für die weitere Begleitforschung als auch ein Bericht über die ersten Ergebnisse vorliegen. Diese werden über die Gremien des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH.at) in die Umsetzung der Frühen Hilfen in Österreich einfließen.

Das Projekt wird – unabhängig von der Finanzierung der regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerke sowie des NZFH.at – vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger aus den Mitteln für die gemeinsamen Gesundheitsziele im Zuge des Rahmen-Pharmavertrags finanziert.