Attraktivierung Mangelberufe

Auftraggeberin: BGA
Laufzeit: kontinuierliches Projekt seit 2018
Ansprechperson GÖG: Daniela Kern

Die Attraktivierung etwaiger Mangelberufe in der psychosozialen Versorgung von Kindern und Jugendlichen wurde als Maßnahme in den Zielsteuerungsvertrag aufgenommen (vgl. ZSG, strat. Ziel 1, operat. Ziel 4 „Optimierung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen in ausgewählten Bereichen“). Im Jahr 2018 wurde ein mit den relevanten Gremien abgestimmtes Konzept für die weitere Bearbeitung im Jahr 2019 vorgelegt. Auf Basis dieser Vorarbeiten wurden die beiden Bereiche „Kinder- und Jugendpsychiatrie“ sowie „Entwicklungs- und Sozialpädiatrie“ für die weitere Bearbeitung von der zuständigen Fachgruppe Public Health vor dem Hintergrund der evidenten Dringlichkeit im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie, den Überschneidungen in den Angeboten der beiden Bereiche sowie des fehlenden Wissens über die bundesweit bestehenden psychosozialen Angebote im Bereich Entwicklungs- und Sozialpädiatrie priorisiert.

Gemeinsam mit einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe (Nominierung durch die Kurien Bund, Länder, SV sowie ergänzt um weitere Fachexperten/-expertinnen aus den beiden Bereichen) wurde im Jahr 2019 eine detaillierte Problemanalyse vorgenommen und konkrete Maßnahmen inkl. multiprofessioneller Lösungsansätze ausgearbeitet (insgesamt fünf Themenblöcke mit 23 Maßnahmenempfehlungen). Daraus wurden von der Fachgruppe Public Health folgende zwei Themen für die weitere Bearbeitung priorisiert:

  • Ausbildung/Attraktivität des Berufsbildes KJP
  • Kooperation/Multiprofessionelle abgestufte Versorgung

Damit einhergehend erfolgte eine Reduktion auf 15 Maßnahmen, die um Eckpunkte für einen Umsetzungsplan ergänzt wurden. Dieses Umsetzungskonzept enthält Überlegungen zu den ersten Umsetzungsschritten, zu federführenden Zuständigkeit(en), den primär erforderlichen Umsetzungspartnern sowie Überlegungen hinsichtlich der Machbarkeit, zeitlichen Umsetzbarkeit und Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen.