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ÖPGK-Umfrage 2025: Wie Österreicher:innen online Gesundheitsinformationen nutzen

Eine aktuelle, repräsentative Online-Umfrage der ÖPGK zeigt, wie stark das Internet in Österreich bereits für Gesundheitsfragen genutzt wird – und wie groß der Wunsch nach Qualitätssicherung ist. 

Häufig genutzte Kanäle und Themen

89 % der Befragten haben schon gezielt online nach Gesundheitsinformationen gesucht.
Meistgenutzte Kanäle: Suchmaschinen (97 %), Gesundheitsportale (85 %), KI-Chatbots (59 %), soziale Medien (56 %), Messenger-Dienste (54 %).
Top-Themen: Arzneimittel (66 %), Krankheitssymptome (60 %), Selbstbehandlung (60 %).

Vertrauen und Fehlinformation

Zwischen 31 % und 57 % fühlen sich häufig oder gelegentlich falsch informiert – je nach Quelle.
Besonders kritisch: Soziale Medien (57 % fühlen sich falsch informiert).
Am höchsten ist das Vertrauen bei Gesundheitsportalen (94 %), gefolgt von Suchmaschinen (77 %). Social Media liegt bei 38 %.

Qualitätssicherung ist zentral

97 % der Befragten halten eine Qualitätssicherung von Online-Gesundheitsinformationen für wichtig.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass zuverlässige, evidenzbasierte Informationen im Internet für fundierte Entscheidungen unverzichtbar sind.

Warum die Ergebnisse relevant sind

Das Internet ist ein zentraler Einstiegspunkt bei Gesundheitsfragen.
Neben etablierten Portalen gewinnen neue Kanäle (Chatbots, Social Media) an Bedeutung – mit Chancen, aber auch Risiken.
Das hohe Vertrauen in Gesundheitsportale und gleichzeitig große Unsicherheit bei sozialen Medien zeigt den Bedarf an geprüften, verlässlichen Informationen.

Nähere Informationen: 

 Website ÖPGK - Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz

Symbolbild für Mediennutzung: Mann mit Handy in den Händen.