Begleitung Anerkennungsverfahren bOJA

Auftraggeber: bOJA
Laufzeit: Februar 2018 bis Dezember 2019
Ansprechperson GÖG: Daniela Rojatz

Jugendliche in Österreich verfügen über eine vergleichsweise geringe Gesundheitskompetenz. Die Offene Jugendarbeit ist ein wichtiges Setting für Mädchen und Burschen während des Übergangs von der Kindheit ins Erwachsenenalter. Nicht zuletzt werden in der Jugendphase viele Kompetenzen von lebenslanger Bedeutung für die soziale und gesundheitliche Chancengerechtigkeit entwickelt.

Entsprechend beschäftigte sich Offene Jugendarbeit in Österreich in den letzten Jahren vertiefend mit dem Thema organisationale Gesundheitskompetenz. Vertreterinnen und Vertreter der Offenen Jugendarbeit und der Jugendinfos entwickelten auf der Grundlage des „Wiener Konzepts Gesundheitskompetenter Krankenbehandlungsorganisationen“ Kriterien  für „Gesundheitskompetente Offene Jugendarbeit“. Im Rahmen des Projekts möchte das bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit (bOJA) Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit dazu motivieren, sich systematisch mit ihrer organisationalen Gesundheitskompetenz auseinanderzusetzen. Hierfür wird ein Anerkennungsverfahren entwickelt, um interessierten Einrichtungen die Möglichkeit zu geben, sich als „gesundheitskompetentes Jugendzentrum“ bzw. als Ort „gesundheitskompetenter mobiler Offener Jugendarbeit“ auszeichnen zu lassen.

Die Gesundheit Österreich unterstützt die Entwicklung des Anerkennungsverfahrens durch Recherche- und Beratungsaktivitäten, basierend auf den Erfahrungen mit organisationaler Gesundheitskompetenz und Anerkennungs- und Zertifizierungsverfahren im Rahmen des Österreichischen Netzwerks Gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen – „Rauchfreie Gesundheitseinrichtungen“ und „Baby-friendly Hospitals“ – sowie des „Selbsthilfefreundlichen Krankenhauses“.