Qualitätsmanagement und Patientensicherheit

Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen betrifft zahlreiche Teilaspekte der Gesundheits- und Krankenversorgung, die insgesamt dazu beitragen, Patientinnen und Patienten sicher und effektiv zu versorgen. Langfristig wird ein Beitrag zu mehr Effizienz und Effektivität im Gesundheitswesen geleistet. Dazu muss bei allen Handlungen – stark vereinfacht formuliert – „das Richtige richtig getan werden“, also zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Form und für die richtige Person. So soll insgesamt das „bestmögliche Ergebnis“ erzielt werden.

Ziel des Qualitätsmanagements ist es daher, Strukturen, Prozesse und Ergebnisse der integrierten Gesundheits- und Krankenversorgung regelmäßig zu analysieren und zu optimieren sowie entsprechende qualitätssichernde Maßnahmen zu implementieren. Die rechtliche Grundlage für eine bundesweite Qualitätsarbeit bildet neben zahlreichen anderen Gesetzen seit 2005 das Gesundheitsqualitätsgesetz. Die im Gefolge dieses Gesetzes partizipativ entwickelte Qualitätsstrategie schafft mit der Definition von Zielen und Maßnahmen einen Rahmen, um Qualitätsaktivitäten in allen Sektoren koordiniert und gebündelt setzen zu können. Da Qualität im Gesundheitswesen eine herausfordernde und stets im Wandel begriffene Querschnittsmaterie darstellt, wird die Strategie regelmäßig auf ihre Gültigkeit, Anwendbarkeit und Umsetzbarkeit überprüft und entsprechend angepasst. Neben der Strategieentwicklung stehen Patientensicherheit, organisatorische Aspekte der Qualitätsarbeit und Projektmanagement  im Mittelpunkt der Aktivitäten unserer Abteilung.