Study on enhanced cross-country coordination in the area of pharmaceutical product pricing

Auftraggeber: CHAFEA (Consumers, Health and Food Executive Agency) / DG Santé, European Commission
Laufzeit: Dezember 2014 bis Februar 2016
Ansprechperson GÖG: Sabine Vogler

Die meisten EU-Mitgliedstaaten greifen in der Arzneimittelpreisfestsetzung auf internationale Arznei­mittelpreisvergleiche (External Price Referencing, EPR) zurück. Daneben besteht die Möglichkeit EPR durch Differential Pricing (DP) zu ersetzen, bei dem in den einzelnen Mitgliedstaaten unter Berück­sichtigung der Wirtschaftskraft der Länder unterschiedliche Preise für die gleichen Arzneispezialitäten herangezogen werden.

Die GÖG analysierte die beiden Strategien EPR und DP hinsichtlich umsetzungsrelevanter, ökonomi­scher und rechtlicher Aspekte, die zu einem verbesserten Zugang zu Arzneimitteln und zur Kosten­dämpfung beitragen könnten. Dazu wurde die in der EU praktizierte EPR-Strategie in Hinblick auf Optimierungspotenziale untersucht und geprüft, unter welchen Voraussetzungen das in der EU derzeit nicht angewandte DP in Mitgliedstaaten eingeführt werden könnte. Herausgearbeitet wurden Kooperationsmechanismen auf EU-Ebene, die zur Optimierung von EPR bzw. zur Einführung von DP erforderlich wären.

Das Projektkonsortium aus GÖ Forschung- und Planungs GmbH (inhaltliche Projektleitung), Sogeti und UMIT (rechtliche Analyse) schloss im Jahr 2016 die Arbeiten mit einer Publikation und der Präsentation vor Stakeholdern in Brüssel ab. Forschungsergebnisse wurde im Jahresverlauf 2016 während diverser Konferenzen vorgestellt.

Weiterlesen:
European Commission/Health and Food Safety (Studie)
Deutsche Kurzfassung