Öffentliche Konsultation: Qualitätsstandard Rückenschmerz

Im Rahmen der Bundeszielsteuerung-Gesundheit wurde mit Unterstützung der GÖG ein Qualitätsstandard Unspezifischer Rückenschmerz erstellt. Von 20. November bis 20. Dezember 2019 sind sowohl Organisationen und Einrichtungen als auch Einzelpersonen eingeladen, im Rahmen eines öffentlichen Konsultationsverfahrens eine Stellungnahme abzugeben.

Rückenschmerzen verursachen sowohl eine enorme Krankheitslast für die einzelnen Betroffenen (u. a. Beeinträchtigung der Lebensqualität, psychosoziale Folgen) als auch einen erheblichen volkswirtschaftliche Schaden (u. a. aufgrund von Arbeits- und Berufsunfähigkeit, Produktionsverlust, sowie Kosten für Therapie, Rehabilitation, Pflege- und Hilfsdienste).

Der Qualitätsstandard Unspezifischer Rückenschmerz bezieht sich auf Patientinnen/Patienten mit Rückenschmerzen, bei denen keine spezifisch zu behandelnde Ursache vorliegt. Wesentliche Grundlage dieses Qualitätsstandards ist die österreichische Leitlinie für das Management akuter, subakuter, chronischer und rezidivierender unspezifischer Kreuzschmerzen (BMASGK 2018). Mit der Anwendung dieses Qualitätsstandards soll eine qualitativ hochwertige, abgestufte Gesundheits­versorgung unterstützt werden. Das übergeordnete Ziel ist es, Nutzen für Patientinnen und Patienten zu schaffen.

Die aktualisierte Methode zur Erstellung von Qualitätsstandards (BMASGK 2019) bildet die methodische Grundlage für den vorliegenden Qualitätsstandard, der im Rahmen der Bundes­zielsteuerung-Gesundheit unter fachlicher Begleitung von Expertinnen/Experten der Fachgruppe Versorgungsprozesse sowie der Projektgruppe Qualitätsstandards und mit Unterstützung der Gesundheit Österreich GmbH erarbeitet wurde. Zusätzlich wird der Qualitätsstandard einer Begutachtung durch vier ausgewählte externe Fachexpertinnen/-experten unterzogen.

Dabei soll ein standardisiertes Verfahren die Einhaltung formaler und inhaltlicher Kriterien sicherstellen (siehe Leitfaden unten). Nachfolgend finden Sie die erforderlichen Dokumente für das Konsultationsverfahren:

Kontakt: Alexander Eisenmann