Kommunikation mit Angehörigen (KOMMA)

Auftraggeber: Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.
Laufzeit: September 2017 bis März 2019
Ansprechperson GÖG: Sabine Pleschberger

Mit diesem Projekt soll die Angehörigenarbeit in der häuslichen Palliativversorgung weiterentwickelt werden. Ansatzpunkt dafür ist eine systematische Erfassung der Bedürfnisse Angehöriger, wozu der Einsatz eines standardisierten Assessment-Instruments in der Praxis erprobt und reflektiert werden soll. Das in England entwickelte und lizenzierte Carer Support Needs Assessment Tool (CSNAT) wurde im Rahmen des Projekts ins Deutsche übersetzt und validiert, die deutsche Bezeichnung lautet KOMMA (Kommunikation mit Angehörigen). Im Jahr 2017 startete die Implementierung des Einsatzes von KOMMA an drei Modellstandorten in Nordrhein-Westfalen (jeweils ambulanter Hospizdienst und Team der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung). Parallel dazu erfolgten erste Erhebungen in Bezug auf die wissenschaftliche Begleitforschung. Im Jahr 2018 stand die Evaluierung der Implementierung im Vordergrund, wofür ein Mixed-Methods-Approach zur Anwendung kam. Ebenso wurden sämtliche im Projektzeitraum eingegangenen KOMMA-Bögen (n = 210) wissenschaftlich ausgewertet. Im November 2018 wurde ein Fachtag in Leverkusen veranstaltet, er diente der Vermittlung von Ansatz, Projekt und Ergebnissen auf NRW-Ebene.

Dieses Projekt wird von der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. (NRW, D) getragen und gemeinsam mit einer Reihe von Kooperationspartnerinnen/-partnern aus Praxis und Wissenschaft im Zeitraum von 2016–2019 durchgeführt. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW im Rahmen des Programms „Pflege inklusiv“. Die GÖG ist hier in Kooperation mit der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) wissenschaftliche Kooperationspartnerin.

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Kommunikation mit Angehörigen