Kommunikation mit Angehörigen (KOMMA)

Auftraggeber: Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.
Laufzeit: September 2017 bis Februar 2019
Ansprechperson GÖG: Sabine Pleschberger

Mit diesem Projekt soll die Angehörigenarbeit in der häuslichen Palliativversorgung weiter entwickelt werden. Ansatzpunkt dafür ist eine systematische Erfassung der Bedürfnisse von Angehörigen, wozu der Einsatz eines standardisierten Assessment-Instrumentes in der Praxis erprobt und reflektiert werden soll. Das in England entwickelte und lizenzierte Carer Support Needs Assessment Tool (CSNAT) wurde im Rahmen des Projekts ins Deutsche übersetzt und validiert, die deutsche Bezeichnung lautet KOMMA (Kommunikation mit Angehörigen). Im Jahr 2017 startete die Implementierung des Einsatzes von KOMMA an drei Modellstandorten in Nordrhein-Westfalen (jeweils ambulanter Hospizdienst und Team der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung). Parallel dazu erfolgten erste Erhebungen zur wissenschaftlichen Begleitforschung. Letztere soll zu wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Unterstützungsbedarf von Angehörigen verhelfen und zur Verbesserung der Angehörigenarbeit beitragen.

Dieses Projekt wird von der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. (NRW, D) getragen und gemeinsam mit einer Reihe von Kooperationspartner und Kooperationsparterninnen aus Praxis und Wissenschaft im Zeitraum von 2016-2019 durchgeführt. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW im Rahmen des Programms „Pflege inklusiv“. Die GÖG ist in Kooperation mit der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) mit der wissenschaftlichen Evaluierung betraut.

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