Unterstützung des BMGF bei der Implementierung einer Substanz- und Verhaltenssucht übergreifenden Koordinationsstruktur

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: seit Jänner 2017 kontinuierliches Projekt
Ansprechperson GÖG: Marion Weigl

Im Januar 2016 wurde die Österreichische Suchtpräventionsstrategie - Strategie für eine kohärente Präventions- und Suchtpolitik – vom Ministerrat beschlossen. Sie stellt ein Rahmenkonzept für die Weiterentwicklung der bestehenden Rahmenbedingungen und Maßnahmen dar, soll aber auch der Information der Öffentlichkeit dienen. Die neue Österreichische Suchtpräventionsstrategie folgt dem Health in All Policies-Ansatz, d. h. es wird berücksichtigt, dass Maßnahmen in verschiedensten Politikfeldern die Gesundheit (und in diesem Fall die Entwicklung oder Reduktion von Suchtverhalten) beeinflussen. Dem BMASGK obliegt die begleitende Koordination der Umsetzung. Dies erfordert – wie bisher auch - sowohl eine Abstimmung auf Bundesebene mit anderen Ressorts bzw. Politikbereichen als auch mit den Bundesländern, aber auch auf europäischer Ebene sowie mit internationalen Gremien. Der seit 1997 bestehende Koordinationsmechanismus (aus Bundesdrogenkoordination und Bundesdrogenforum) soll entsprechend der neuen Österreichischen Suchtpräventionsstrategie auch auf legale Suchtmittel sowie auf substanzungebundenes Suchtverhalten ausgeweitet werden. Es bedarf daher der Berücksichtigung und Einbindung weiterer Sektoren, sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, eine arbeits- und entscheidungsfähige Struktur zu erhalten. Mit Ende 2017 liegt ein – im Bundesdrogenforum vorgestellter - Entwurf vor. Die Umsetzung soll in den nächsten Jahren von der Gesundheit Österreich begleitet werden.