Gleichstellung von Frauen und Männern bei beruflicher Eingliederung von Menschen mit Behinderung

Auftraggeber: BMGF (jetzt: BMASGK)
Laufzeit: September 2015 bis September 2016
Ansprechperson GÖG: Ilonka Horvath

Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung ist ein wichtiges Anliegen der Europäischen Union und auch ein Schwerpunkt der österreichischen Politik, der auf die Inklusion von Menschen mit Behin­derung in allen Lebensbereichen abzielt. Der Nationale Aktionsplan Behinderung, das Behinderten­einstellungsgesetz (BEinstG) und das arbeitsmarktpolitische Behindertenprogramm BABE – Österreich 2014–2017 bilden die bundesweite rechtliche und strategische Grundlage zur Umsetzung spezifischer Projekt- und Individualförderungen. Diese dienen der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung und werden durch die Landesstellen des Sozialministeriumservice (SMS) umgesetzt.

Unter die wesentlichen Grundsätze von BABE - Österreich 2014-2017 fällt auch das Ziel der Gleich­stellung von Frauen und Männern beim Arbeitsmarktzugang, wobei Frauen mit Behinderung im Kontext Arbeit / Zugang zum Arbeitsmarkt mit einer Mehrfachdiskriminierung konfrontiert sind.

Die Studie analysiert die Förderungen anhand der Geschlechterverteilung, schlüsselt die Ergebnisse bundesländerspezifisch auf und formuliert Handlungsempfehlungen, um den Frauenanteil an den entsprechenden Fördermaßnahmen zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung zu erhöhen.