Informations- und Frühwarnsystem

Auftraggeber: BMASGK
Laufzeit: kontinuierliches Projekt
Ansprechperson GÖG: Alexander Grabenhofer-Eggerth

Das Informations- und Frühwarnsystem für den Fall besonderer Gesundheitsgefahren zielt darauf ab, Informationen über neu aufgetretene Umstände, die möglicherweise mit besonderen Gesundheits­risiken für Drogenkonsumierende verbunden sind, möglichst rasch zu gewinnen, zu bewerten und für Suchthilfesystem und Prävention nutzbar zu machen. Im Sinne des im Jänner 2012 in Kraft getretenen Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetzes (NPSG) beobachtet die GÖG im Rahmen des Informations- und Frühwarnsystems den Markt, um etwaige Risikobewertungen neu auftretender Substanzen bzw. Substanzgruppen aufeinander abzustimmen. Die GÖG koordiniert das gesamte System und sichert den Informationsfluss (Sammeln, Aufbereiten und Verbreiten der in das System eingespeisten Informationen). Bei akuten Fragestellungen wird der Beirat des Informations- und Frühwarnsystems aktiviert, um allfällige Empfehlungen zu Reaktionen auf neue psychoaktive Substanzen oder Gesundheitsgefahren im Zusammenhang mit deren Konsum zu diskutieren und für das Gesundheitsressort zusammenzustellen. In der jährlichen Routinesitzung des Beirats werden aktuelle Themen und organisatorische Belange besprochen.

Im Rahmen der oben beschriebenen Routineleistungen werden kontinuierlich Informationen zu in Europa neu entdeckten und von der EBDD gemeldeten neuen Psychoaktiven Substanzen (NPS) an das österreichische Netzwerk weitergeleitet. Das Gesundheitsressort wird bei Fragen bezüglich europäischer Regelungen in puncto NPS unterstützt.